2017 - Bürger Info's - auf einen Blick
 

 
 
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22.04.2017

Abgabefrist beachten !

 
   
Frist zur Abgabe der Abstimmungsunterlagen zum Bürgerentscheid läuft ab
 
BN - Die Abstimmung zum Bürgerentscheid Kurfürstenbad endet am Freitag, 21. April 2017, um 24 Uhr. Am Samstag, 22. April, wird ab 8 Uhr öffentlich im Stadthaus ausgezählt. Das Gesamtergebnis steht voraussichtlich am Nachmittag fest.
 
 
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März    
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19.03.2017

Alles rund um die Sprengung des Bonn-Centers

    Das Bonn-Center ist Geschichte ...
  
 
   
Spezial Beitrag aus der Lokalzeit - Bonn
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            Lokalzeit-Extra - Sprengung des Bonn-Centers 19.03.2017
44:02 Min. | Verfügbar bis 19.03.2018 WDR
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Mit dem 60-Meter-Hochhaus verschwindet ein Wahrzeichen aus Bonner Hauptstadt-Zeiten. Während der Sprengung dürfen sich im Radius von 100 Metern ums Gebäude keine Menschen aufhalten. Bahnlinien und Straßen sind gesperrt.
 
     
 
    Lokalzeit-Extra - Sprengung des Bonn-Centers | video (44:02 Min.)  
    Sprengung Bonn Center | video  (1:39 Min.)
 
 
      
    
 
       
    Das Bonn-Center ist Geschichte
 
 
    14 Jahre nach der ehemaligen CDU-Parteizentrale wurde in Bonn erneut ein zentrales Gebäude aus der Zeit der Bonner Republik spektakulär abgebrochen: Das Bonn-Center am Bundeskanzlerplatz wurde am Sonntag, 19. März, wie geplant gesprengt ...  
       
    www.bonn.de/Bonn-Center-ist-Geschichte  
       
       
    BN - 14 Jahre nach der ehemaligen CDU-Parteizentrale wird in Bonn erneut ein zentrales Gebäude aus der Zeit der Bonner Republik spektakulär abgebrochen: Das Bonn-Center am Bundeskanzlerplatz (Reuterstraße/Ecke Bundesstraße 9) wird am Sonntag, 19. März 2017, um 11 Uhr gesprengt. Dies wird nicht nur für die unmittelbar in der Nähe wohnenden Bürgerinnen und Bürger mit Einschränkungen verbunden sein. Die Sprengung wird für einige Stunden auch Auswirkungen auf den Öffentlichen Personennahverkehr und den Individualverkehr haben.
 
 
  • Ab 8 Uhr am Sonntagmorgen werden Sperrzonen eingerichtet
    Für die Sprengung werden am Sonntag, 19. März, ab 8 Uhr zwei unterschiedlich große Sperrzonen eingerichtet: Sperrzone 1 mit einem Radius bis zu 100 Metern ab Gebäudemitte des Bonn-Centers, Sperrzone 2 mit einem Radius von 100 bis 200 Metern ab Gebäudemitte.
      
    In Sperrzone 1 (bis 100 Meter) ist zwischen 8 Uhr und dem Abschluss der Sprengung jeglicher Aufenthalt untersagt, auch innerhalb von Gebäuden. Die Bewohner von insgesamt sieben Häusern im Straßburger Weg und in der Eduard-Pflüger-Straße müssen diese deshalb für die Zeit der Sprengung verlassen. Auch eine Teilfläche des Kleingartengeländes Im Schittforst liegt innerhalb der Sperrzone 1. Wegen eventueller Staubentwicklung müssen Fenster geschlossen bleiben, Klimaanlagen abgestellt und Rollläden geschlossen werden.
     
    Sperrzone 2 umfasst 79 Wohn- und Bürogebäude in folgenden Straßen: Straßburger Weg, Eduard-Pflüger-Straße, Coburger Straße, Willy-Brandt-Allee, Reuterstraße, Buschstraße, Adenauerallee, Bundeskanzlerplatz, Lahnweg, Kleingartengelände Im Schittforst, Albert-Fischer-Straße und Gerhard-Samuel-Straße. Die Hausnummerngenaue Zuordnung in die Sperrzonen sowie ein Lageplan sind unter www.bonn.de/@bonn-center einsehbar.
     
  • Notfallnummern
    In Notfällen kann Kontakt mit dem Stadtordnungsdienst unter Telefon 0228 – 77 33 33, der Polizei unter Telefon 0228 - 150 oder der Feuerwehr unter 0228 – 71 75 aufgenommen werden. Das Bürgertelefon der Feuerwehr ist am Sonntag bereits ab dem frühen Morgen bis zum Ende der Sprengung besetzt.
     
  • Stadtordnungsdienst überwacht und kontrolliert die Sperrzonen
    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtordnungsdienstes werden mit Unterstützung durch das Technische Hilfswerk und das Abbruchunternehmen den Sperrbereich sichern und dafür sorgen, dass er nicht mehr betreten wird. Der Stadtordnungsdienst überprüft außerdem die Wohnungen im 100-Meter-Bereich und übernimmt eventuell nötige Evakuierungen. Außerdem kontrolliert der Stadtordnungsdienst, dass sich innerhalb von Zone 2 niemand im Freien aufhält. Insgesamt wird der Stadtordnungsdienst mit 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort sein.
     
    Der Abschluss der Sprengung und die Aufhebung der Sperrzonen werden durch die Einsatzkräfte an den Absperrungen sowie innerhalb der Sperrzone 2 nach Freigabe durch die Einsatzleitung bekannt gegeben.
     
  • Halteverbote in den Sperrzonen
    Um Schäden an geparkten Autos zu vermeiden, dürfen innerhalb der beiden Sperrzonen während der Sprengung keine Fahrzeuge auf öffentlichen Flächen abgestellt werden. Deshalb wird die Stadt entsprechende Halteverbote einrichten. Bereits etwa zwei Wochen vor dem Sprengtermin bis eine Woche danach ist dies im Straßburger Weg nötig, weil auf Höhe des Bonn-Centers ein Schutzwall errichtet wird. Außerdem wird der Straßburger Weg während dieser Zeit gesperrt.
     
    Ab Freitag, 17. März, 7 Uhr kann der Parkplatz unterhalb der Reuterbrücke nicht mehr genutzt werden. Die übrigen Halteverbote innerhalb der Sperrzonen gelten ab Sonntag, 19. März, 7 Uhr. Die Beschilderung wird in allen Fällen mit mindestens fünf Tagen Vorlauf aufgestellt. Fahrzeuge, die dennoch bis zur Aktivierung der Halteverbote dort parken, wird der Stadtordnungsdienst abschleppen lassen.
     
  • Verkehrsführung: Reuterstraße und B 9 werden gesperrt
    Aufgrund der Sprengung hat das Tiefbauamt der Stadt Bonn umfangreiche Straßensperrungen rund um den Bundeskanzlerplatz veranlasst. Ab Sonntagmorgen 7 Uhr bis nachmittags gegen 16 Uhr werden die Reuterstraße, der Bundeskanzlerplatz und die Bundesstraße 9 – Adenauerallee und Willy-Brandt-Allee – im Umkreis um das Bonn-Center gesperrt. Infotafeln, die in großem Abstand zu den Sperrstellen aufgestellt werden, machen auf die Sperrung aufmerksam.  
     
    Die Stadt rät Verkehrsteilnehmern, den Bundeskanzlerplatz weiträumig zu umfahren und sich vor Fahrtantritt eine alternative Route zu suchen. Eine mögliche Ausweichstrecke zwischen B9 und Reuterstraße führt über Dottendorfer Straße und Hausdorffstraße. Voraussichtlich muss jedoch auch hier mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet werden.
     
  • SWB: Bahnen halten, Busse werden umgeleitet
    Die Sprengung hat auch Auswirkungen auf verschiedene Bahn- und Buslinien der Stadtwerke Bonn (SWB). Aufgrund der umfangreichen Absperrungs- und Evakuierungsmaßnahmen werden die Busse der Linien 610 und 611 ab ca. 7.15 Uhr bis zur Freigabe der Straßen nicht zwischen den Haltestellen "Bonn Hauptbahnhof" und "Heussallee" verkehren. Fahrgäste können alternativ die Stadtbahnlinien 16, 63 und 66 nutzen.
     
    Der Bahnverkehr ist nur kurzzeitig eingeschränkt: Der Gleisbereich der Stadtbahnlinien 16, 63 und 66 wird zwischen den Haltestellen "Museum Koenig" und "Heussallee/Museumsmeile" in beiden Fahrtrichtungen von 10.55 bis ca. 11.15 Uhr gesperrt. Die Züge, die an diesen Haltestellen stehen, warten auf die Freigabe der Strecke, bevor es für die Fahrgäste weitergeht.
     
  • Feuerwehr Bonn unterstützt mit "Nebelwand"
    Die Feuerwehr Bonn unterstützt das Sprengunternehmen dabei, die bei der Sprengung entstehende Staubwolke zu reduzieren. Vier Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr werden mit bis zu 10 Kubikmeter Wasser pro Minute eine 10 bis 12 Meter hohe Nebelwand errichten. Diese wird auf einer Länge von 200 Metern keilförmig in Windrichtung um das Gebäude platziert.  
     
    Außerdem errichtet die Feuerwehr in der Willy-Brandt-Allee gegenüber dem Bonn-Center eine Einsatzzentrale aus zwei mobilen Besprechungsräumen, und ein Rettungswagen wird vor Ort sein.
     
  • bonnorange reinigt öffentliche Flächen
    Die bonnorange AöR wird unmittelbar nach der Sprengung die öffentlichen Straßen, Wege, Plätze und Grünanlagen reinigen. Vor Ort werden mehrere Kehrmaschinen sowie ein Wasserwagen im Einsatz sein. Darüber hinaus werden mehrere Klein-Lkw mit zahlreichen Handreinigern eingesetzt, um die Arbeiten mit fachgerechten Arbeitsgeräten zu unterstützen. Die Mitarbeiter werden bei den Arbeiten die erforderliche Schutzausrüstung tragen.
     
  • Zuschauer sollten mit dem ÖPNV oder zu Fuß kommen
    Es sind keine gesonderten Plätze für Zuschauer ausgewiesen. Das Beobachten der Sprengung ist jedoch grundsätzlich außerhalb der 200-Meter-Sperrzone möglich. Da nur wenige Parkplätze zur Verfügung stehen, appellieren Stadt und die beteiligten Unternehmen an die Besucher, mit dem ÖPNV oder zu Fuß zum Bonn-Center zu kommen und das Auto stehen zu lassen.
     
  • 1500 Löcher für 250 kg Sprengstoff gebohrt
    Die Sprengentscheidung erfolgte aufgrund der geringeren Beeinträchtigung für die Anwohner. Das Bonn Center wurde in seinen Rohbauzustand zurückversetzt und besteht derzeit nur noch aus dem Skelett und tragenden Säulen. Alle anderen Elemente wie Fenster, Türen, Kabel etc. sowie sämtliche Schadstoffe wurden bereits sach- und ordnungsgemäß vom Abbruchunternehmen AWR entfernt. Die Schadstofffreiheit wurde seitens eines unabhängigen Gutachters gegenüber der Unteren Umweltbehörde und der Bezirksregierung Köln bestätigt.
      
    Berechnungen, die über die Kubatur des zu sprengenden Bauwerksteils erfolgen, wurden durch das Unternehmen Sprengtechnik Reisch durchgeführt: Insgesamt werden 1500 Löcher für 250 kg Sprengstoff gebohrt. Ein Großteil der Schutzmaßnahmen wie Fallbetten und Gräben, Schutzwälle zur Nachbarschaft, Abdeckungen der Sprengzonen mit Vlies und Maschendraht wurden bereits installiert. Über die Evakuierungszone (100 Meter) sowie den Sicherheitsradius (200 Meter) haben Investor, Abbruchunternehmen und Sprengtechnik die Anwohner mit Briefwurfsendungen und Informationsveranstaltungen bereits in Kenntnis gesetzt. Darüber hinaus fanden im Radius von 100 Meter Bestandsaufnahmen der Gebäude statt, um spätere Schäden auszuschließen.
     
  • Bonn-Center wird in Intervallen gesprengt
    Das Gebäude wird in kurz hintereinanderliegenden Intervallen kontrolliert gesprengt. Zunächst erfolgt die Sprengung des Erd- und ersten Obergeschosses, daraufhin der östliche Kernbereich (Treppenhaus). Dieser sogenannte Skelettbau fällt anschließend vertikal ineinander. Etwa zwei bis drei Sekunden später werden die tragenden Kernbereiche mit den Aufzügen gesprengt. Fallrichtung der Kerne ist nach Osten in die dafür ausgehobenen Fallbetten.
     
    Die Fallrichtung der Gebäudeteile lässt sich präzise berechnen und stellt keinerlei Gefahren da. Zu den angrenzenden Bereichen wird ein Schutzwall errichtet. Darüber hinaus verhindern Sprengschutzmatten eine Streuung. Ein Wasserring dämmt die Staubwolke ein und die Intervallsprengung wirkt gegen zu starke Schwingungen. Durch all diese Maßnahmen wird die Sicherheit gewährleistet und die Beeinträchtigungen so gering wie möglich gehalten.
      
  • Auf Sprengsignale achten
    Vor der Sprengung ertönt zunächst ein langgezogenes Sprengsignal gegen 10.56 Uhr. Nach ca. einer Minute folgen 2 kurzgezogene Sprengsignale, die nach weiteren drei Minuten wiederholt werden. Daran schließt sich der Countdown von 10 bis 0 an. Nach der Sprengung prüft der Sprengmeister das Gebäude. Die Entwarnung voraussichtlich etwa 15 Minuten nach der Sprengung wird mit drei kurzen Signalen gegeben.
     
  • Weiterer Fahrplan für das Stadtquartier am Bundeskanzlerplatz
    Nach der Sprengung muss zunächst der Schutt zerkleinert und für den Abtransport vorbereitet werden. Anfang 2018 ist der Starttermin für den Neubau des Stadtquartiers am Bundeskanzlerplatz geplant. Das städtebauliche Konzept wurde zuvor vom Investor Art-Invest und der Stadt Bonn in einem städtebaulichen Qualifizierungsverfahren bestimmt.
     
    Der Entwurf des Kölner Architekturbüros JSWD ging dabei als Sieger hervor. Das neue Stadtquartier soll im Jahr 2020 fertiggestellt werden. Rund 70 000 Quadratmeter Nutzfläche umfasst der städtebauliche Entwurf des Architekturbüros JSWD. Das Stadtquartier besteht aus drei Baukörpern und einem adressbildenden Hochhaus – zwischen 60 und maximal 101,5 Metern Höhe. Gastronomie und Einzelhandel sollen einen Mehrwert für Angestellte und die Nachbarschaft bieten. Sobald das Bonn-Center zurückgebaut ist, beginnt die Vermarktung des neuen Stadtquartiers.
      
    Weitere Informationen im Internet:  
    www.bonn.de/@bonn-center  
    www.express.de  
    www1.wdr.de  
    Lokalzeit Bonn: Die Sekretärin aus dem Bonn-Center  [ Video ansehen ]
Wikipedia: Das Bonn Center
 
       
       
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15.03.2017

Spitzenforschung für ein gesundes Leben

    Bundeskanzlerin Merkel und NRW-Wissenschaftsministerin Schulze eröffnen Neubau des DZNE
 
 
    BN - Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze haben heute den Bonner Neubau des DZNE feierlich eingeweiht und sich über aktuelle Forschungsprojekte informiert. Am DZNE arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fachübergreifend an neuen Therapien gegen Alzheimer, Parkinson und andere Demenz- und Nervenerkrankungen. Bund und Land NRW haben in den Neubau gemeinsam 126,8 Millionen Euro investiert.
 
 
    Der Neubau liegt auf dem Campus des Universitätsklinikums Bonn, mit dem das DZNE eng kooperiert. Gleichwohl ist das DZNE eine eigenständige Forschungseinrichtung, die seit 2009 besteht. Deren rund 500 Bonner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilten sich bisher auf diverse Liegenschaften - nun sind Grundlagenforschung, Klinische Forschung und Populationsforschung unter einem Dach versammelt. Zusätzlich zu rund 40 Forschungsgruppen ist in dem neuen Gebäude auch die zentrale Verwaltung für alle bundesweit neun Standorte des DZNE untergebracht.
 
"Wir freuen uns und fühlen uns geehrt, dass die Bundeskanzlerin und NRW-Wissenschaftsministerin Schulze unseren Neubau heute offiziell eröffnen", so Prof. Pierluigi Nicotera, wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des DZNE. "Dank großzügiger Förderung durch das Land NRW und den Bund sind hier herausragende Bedingungen für die Gesundheitsforschung entstanden. In diesem Gebäude arbeiten Fachleute unterschiedlicher Disziplinen gemeinsam an einem besseren Verständnis von Hirnerkrankungen und an neuen Ansätzen zur Prävention, Diagnose und Behandlung. Damit symbolisiert der Neubau die Philosophie des DZNE. Nicht nur in Bonn, auch an unseren anderen Standorten bringen wir die besten Köpfe aus unterschiedlichen Fachgebieten zusammen. Denn unser Ziel ist, dass wissenschaftliche Erkenntnisse schnellst möglich den Patienten und ihren Angehörigen zugutekommen. Besonders ist dieses Gebäude auch in anderer Hinsicht. Seine Lage auf dem Campus des Universitätsklinikums Bonn wird dazu beitragen, dass Patienten des Klinikums noch einfacher als bisher an DZNE-Studien teilnehmen können. Davon werden die Klinische Forschung und letztlich die Entwicklung im Bereich der Diagnose und Therapie profitieren."
 
Das Gebäude zählt mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 35.000 Quadratmetern – der Ausdehnung von fünf Fußballfeldern – zu den größten Forschungsbauten, die in jüngster Zeit in Nordrhein-Westfalen entstanden sind. Die Räumlichkeiten umfassen neben Büros und Laboratorien mit modernster Ausstattung auch eine klinische Studieneinheit. Diese ist mit zehn Betten ausgestattet, so dass Studienteilnehmer bei Bedarf übernachten können. Überdies ist der Neubau über einen Tunnel mit dem sich noch in Bau befindlichen "Zentrum für Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik" des Universitätsklinikums verbunden. Auf diesem Weg können künftig Patienten des Klinikums in das DZNE-Gebäude gelangen, die bettlägerig sind und sich bereit erklärt haben, an Studien mitzuwirken. 
  
Hintergrund zum Neubau
Das Gebäude wurde vom Architekturbüro "wulf architekten" entworfen und besteht aus drei organisch geformten Einzelkörpern. In den Verbindungsbereichen sind geräumige Sitzgelegenheiten als Treffpunkte für Besprechungen platziert. Von außen besticht der Neubau durch seine optische Gestaltung: Die Fassade ist mit mehr als 2400 Sonnenschutzlamellen in diversen Rot- und Grüntönen bestückt. Diese sind den im Rhythmus der Jahreszeiten wechselnden Farben des benachbarten Waldes nachempfunden. Der traditionelle Spatenstich, der den Beginn der Bauarbeiten markierte, fand am 6. Mai 2013 statt.
 
In Sachen Technik ist der Neubau nicht nur mit modernsten Laboratorien ausgestattet, er wird zudem umweltschonend betrieben. So stammt zum Beispiel die Energie für die Heizung aus einer Geothermie-Anlage, Wärmerückgewinnung sowie einem sehr effizienten Blockheizkraftwerk. Auch darüber hinaus wurde Wert auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gelegt. Angestrebt wird eine bei Laborgebäuden bisher noch nie vergebene "Gold"-Zertifizierung nach dem "Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude" (BNB).
 
"Translationale" Forschung am DZNE
Das DZNE erforscht die Ursachen von Erkrankungen des Nervensystems und entwickelt Maßnahmen zur Prävention, Therapie, Pflege und Patientenversorgung. Gemeinsames Merkmal der vom DZNE untersuchten Erkrankungen ist die Neurodegeneration: ein krankhafter Prozess, der die Nervenzellen beschädigt. Neurodegeneration kann zu Demenz führen, Bewegungsstörungen auslösen und die Gesundheit auch in anderer Weise massiv beeinträchtigen. Beispiele dafür sind Alzheimer, Parkinson, Chorea Huntington, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Frontotemporale Demenz (FTD) und sogenannte Ataxien.
 
Diesen Erkrankungen widmet sich das DZNE in all ihren Facetten. Dazu bündelt es Expertise verschiedener Disziplinen innerhalb einer Forschungsorganisation. Die Strategie des DZNE umfasst daher vier Schwerpunkte: Grundlagenforschung, Klinische Forschung, Versorgungsforschung sowie Populationsforschung. Diese sind eng vernetzt, um die Umsetzung – auch Translation genannt – von Forschungsergebnissen in die Anwendung zu fördern. Damit sollen neue Erkenntnisse rasch Patienten und Angehörigen zugutekommen.
 
 
       
       
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15.03.2017

650 Jahre Pützchens Markt: Historischer Jahrmarkt in Beuel

 
 
    BN - Im Jubiläumsjahr "650 Jahre Pützchens Markt" veranstaltet der Freundeskreis Pützchens Markt mit Unterstützung der Stadt Bonn einen historischen Jahrmarkt in Beuel. Dieser findet in der Zeit von Freitag, 17. März, bis Sonntag, 9. April, jeweils von freitags bis sonntags, in einer Halle am Holzlarer Weg 42 statt.
 
Zehn historische Kirmesgeschäfte werden vor allem bei älteren Besucherinnen und Besuchern Kindheitserinnerungen wecken. Zu sehen sind aber auch noch ältere (Fahr-)Geschäfte, darunter ein Pferdekarussell, das aus dem Jahr 1885 stammt. Außerdem werden folgende nostalgische Attraktionen gezeigt: ein Riesenrad (Baujahr 1904), eine Schiffsschaukel (Baujahr 1910), eine Raupenbahn (1926), ein Kinderhängekarussell (1929), eine Berg- und Talbahn "Fahrt ins Paradies" (1939), eine Geisterbahn (1947), ein Flohzirkus und ein Kasperletheater (beide 1948) und ein Autoscooter (1950). Die meisten davon kann man nicht nur bestaunen, sondern auch selbst ausprobieren.
 
Die Jahrmarkthalle ist jeweils von freitags bis sonntags geöffnet: freitags von 14 bis 22 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 22 Uhr. Für Schulklassen sind auf Anfrage auch Termine in der Woche möglich.
 
Zudem planen die Veranstalter an drei Freitagen musikalische Mottoabende: Am 24. März lautet das Motto "Rock'n'Roll", der 31. März steht ganz im Zeichen der "70er", und am 7. April werden deutsche Evergreens zu hören sein. Weitere Informationen unter www.jahrmarktshalle.de.
 
Um den Jahrmarkt besuchen zu können, wird einmalig ein Eintrittspreis erhoben, womit alle Attraktionen genutzt werden können. Erwachsene zahlen dafür 15,50 Euro. Für Kinder bis 2 Jahre ist der Eintritt frei, für Kinder bis 5 Jahre kostet er 5,50 Euro, für Kinder bis 12 Jahre 9,50 Euro. Für Bundeswehrsoldaten mit Ausweis beträgt der ermäßigte Eintritt 13 Euro.
  
 
       
    Ausführliche Informationen zum Jubiläumsjahr "650 Jahre Pützchens Markt" gibt es unter www.bonn.de/@puetzchens-markt-650
 
 
       
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15.03.2017

Kulturrucksack 2017 mit starkem Programm in den Osterferien

 
     
Kulturrucksack bietet kostenfreie Workshops für Kinder und Jugendliche
    BN - Im Kulturrucksack 2017 hat das Kulturamt gemeinsam mit seinen Projektpartnern erneut ein abwechslungsreiches Programm für die Osterferien zusammengestellt. Dabei werden Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis vierzehn Jahren dazu eingeladen, sich mit Kunst, Kultur und weiteren kreativen Angeboten auseinanderzusetzen. Ab sofort können sich Interessierte für die kostenlosen Workshops anmelden.
 
 
   
  • Das Kinder- und Jugendzentrum HiP wird gemeinsam mit dem theater@home Erich Kästners "Konferenz der Tiere" auf die Bühne bringen. Das Theaterstück handelt von Tieren, die stetige, aber folgenlose Klimakonferenzen leid sind. Aus diesem Unmut heraus gestalten sie ihre eigene Konferenz. Der Workshop "Konferenz der Tiere" findet von Mittwoch, 8. April, bis Mittwoch, 22. April 2017, von 9.30 Uhr bis 14 Uhr statt. Interessierte können sich anmelden unter: Telefon 0228 – 97 37 56 0 oder per Mail an hip@kleiner-muck.de.
     
  • Auch das Haus der Jugend hat sich etwas einfallen lassen, damit die Osterferien nicht langweilig werden. In dem Workshop "Licht und Farbe" werden Lichtobjekte aus Plexiglas entworfen und hergestellt. Ein Mobile, das spannende Farbreflexionen an die Wand wirft, oder eine Tischlampe, bei der die bemalten, geritzten und schraffierten Teile der Plexiglasplatte leuchten, können gestaltet werden. Der Kurs findet von Montag, 10. April, bis Donnerstag, 13. April 2017, von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr statt. Alle, die teilnehmen möchten, können sich beim Haus der Jugend anmelden unter: Telefon 0228 - 24 33 11 53 oder per Mail an haus-der-jugend.bonn@t-online.de.
     
  • Von Dienstag, 18. April, bis Freitag, 21. April 2017, bietet der Verein "Marabu Projekte" von 10 Uhr bis 17 Uhr den Workshop "Labor für ungewöhnliche Maßnahmen" an. Dort können alle neugierigen 14-Jährigen der großen Frage nachgehen, wie die Zukunft für uns und die Welt aussehen soll. Zum Abschluss wird gemeinsam das Theaterstück "In meinem Hals steckt eine Weltkugel" am Dienstag, 23. Mai 2017, besucht. Die Anmeldungen zu diesem Workshop erfolgen unter: Telefon 0228 – 43 39 75 9 oder per Mail an mail@theater-marabu.de.
     
  • Der Verein "Abenteuer Lernen" bietet von Dienstag, 18. April, bis Samstag, 22. April 2017, den Workshop "Feuer, Fliege, Dampfmaschine" an. Die Kinder und Jugendlichen lernen hier alles rund um die Themen Heißluftballon und Dampfmaschine kennen. Dieses Wissen wird in einem Theaterstück aufgearbeitet. Angehende Wissenschaftler können sich telefonisch anmelden unter 0228 – 44 29 03. Weitere Informationen gibt es unter www.abenteuerlernen.org.
     
  • Die Medienwerkstatt im Katholischen Bildungswerk Bonn bietet vom 22. bis 23. April 2017, jeweils von 10 bis 16 Uhr, den Radioworkshop "KURUX" an, bei dem Kinder und Jugendliche erfahren können, wie Radio gemacht wird. Dabei werden verschiedene Darstellungsformen - zum Beispiel Reportage, Interview, Umfrage - sowie Arbeitsbereiche beim Radio vorgestellt. Gleichzeitig werden eigene Beiträge produziert, die später im lokalen Radioprogramm ausgestrahlt werden. Die angehenden Radiohelden können sich anmelden unter: Telefon 0228 – 42 97 90 oder per Mail an info@bildungswerk-bonn.de. Weitere Workshops finden vom 24. bis 25. Juni 2017 und vom 23. bis 24. September 2017 statt.
     
  • Die Workshop-Angebote "FAbLab: 3D-Druck und Makey Makey" der Stadtbibliothek (Telefon: 0228 – 77 54 04, E-Mail: stadtbibliothek.jugendbibliothek@bonn.de) sowie des Filmprojektes "Kulturreporter" des Jungen Theater Bonn (Telefon: 0228 – 46 36 72, E-Mail: kulturrucksack@jt-bonn.de) sind bereits ausgebucht. Gegebenenfalls besteht die Möglichkeit, über die Warteliste nachzurücken.
     
  • Bonn ist seit 2013 "Kulturrucksack-Kommune". Unter Federführung des Kulturamtes der Stadt Bonn packen seither verschiedene Kultur- und Jugendeinrichtungen jährlich einen Kulturrucksack mit attraktiven Angeboten für junges Publikum zwischen zehn und vierzehn Jahren. Der Kulturrucksack will mit seinen mehrheitlich kostenfreien Angeboten Kindern und Jugendlichen eine Tür zu Kunst und Kultur öffnen. Der Kulturrucksack wird vom Land NRW gefördert.
      
 
    Das ausführliche Jahresprogramm und Informationen zum NRW-weiten Projekt finden sich unter www.bonn.de/@kulturrucksack.
 
 
    Kulturrucksack 2017 – „Meine Welt ist bunt“  
       
       
       
Februar    
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11.02.2017

Bürgerwerkstatt Viktoriakarree beginnt am 11. Februar

 
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    BN - Die Bürgerwerkstatt Viktoriakarree beginnt: Mit einer Auftaktveranstaltung am 11. Februar 2017, zu der die Stadt und die von ihr beauftragten Büros Zebralog, neubighubacher und CommunityArtWorks einladen, fällt der offizielle Startschuss des Bürgerbeteiligungsverfahrens. Ab diesem Zeitpunkt haben alle interessierten Bonnerinnen und Bonner die Möglichkeit, gemeinsam Ideen für die Zukunft des Areals rund um das geschlossene Viktoriabad zwischen Rathausgasse, Belderberg, Franziskanerstraße und Stockentor zu entwickeln und zu diskutieren.
 
 
    "Ziel der Bürgerwerkstatt ist es, im engen Austausch von Bürgerschaft und eingeladenen Planer-Teams unterschiedliche Nutzungskonzepte für das Viktoriakarree zu entwickeln, von denen ein Nutzungskonzept als Empfehlung einer Fachjury an den Stadtrat übergeben wird", erläutert Stadtbaurat Helmut Wiesner. Die Bürgerwerkstatt durchläuft mehrere Phasen und bietet den Bürgerinnen und Bürgern verschiedene Kanäle zur Beteiligung - vor Ort und im Internet. Schritt für Schritt werden im Laufe die Ideen, Perspektiven und Kernthemen der Bürgerinnen und Bürger für die Entwicklung und Nutzung des Viertels herausgearbeitet und konkretisiert.
 
 
    ViktoriaAtelier und Begleitgremium  
    Die Bürgerwerkstatt wartet mit verschiedenen Besonderheiten auf. Zum einen sind Ansprechpartner die gesamte Zeit über vor Ort erreichbar. Dafür wird in der Rathausgasse 6 aktuell das ViktoriaAtelier eingerichtet, in dem Vertreter von CommunityArtWorks für Fragen und Anregungen zum gesamten Projekt zur Verfügung stehen.  
 
Zum anderen gibt es ein Begleitgremium, das den gesamten Prozess unterstützt. Darin gibt es zwei freie Plätze für Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerschaft. Alle Bonnerinnen und Bonner können sich für einen der beiden Sitze im Begleitgremium bewerben. Die Auswahl erfolgt per Los am Ende der Auftaktveranstaltung. Es werden ein männlicher Vertreter und eine weibliche Vertreterin ermittelt.
 
Ab sofort werden Bewerbungen per E-Mail unter anmeldung-viktoriakarree@zebralog.de entgegengenommen. Um die Angabe folgender Informationen wird gebeten: Vorname, Nachname, Geschlecht, Kontaktadresse. Die Bewerbungsfrist für Anmeldungen per E-Mail endet am Freitag, 10. Februar, um 12 Uhr.  
 
Eine Bewerbung ist auch während der Auftaktveranstaltung selbst möglich: Dafür werden Bewerbungszettel ausliegen, die vor Ort in Bewerbungsboxen eingeworfen werden können. Bewerbungsfrist ist am Tag selbst um 17 Uhr. Anschließend erfolgt die öffentliche Ziehung. Personen, die sich bewerben, dürfen nicht Mitglied einer im Gremium bereits vertretenen Organisation sein.
 
 
    Auftaktveranstaltung mit geführten Spaziergängen  
    Die Auftaktveranstaltung beginnt am Samstag, 11. Februar, um 13 Uhr. Treffpunkt ist das Alte Rathaus, Eingang Markt. Zu Beginn gibt es Informationen zur Bürgerwerkstatt, ab 14 Uhr werden geführte Spaziergänge durch das Viktoriakarree und das Viktoriabad angeboten. Ab 16 Uhr folgt der Markt der Interessen. "Dabei können alle Bürgerinnen und Bürger ihre Perspektiven und Ideen für das Viktoriakarree öffentlich präsentieren - und zwar mit ihrem eigenen Plakat!
 
Dafür können im Vorfeld leere A0-Plakate an der Stadthaus-Information, im Café Blau (Franziskanerstraße) sowie am Empfang des Alten Rathauses abgeholt, anschließend selbst gestaltet und beim Markt der Interessen ausgestellt werden. Alle Plakate werden im Anschluss dokumentiert und dienen als erste Arbeitsgrundlage für die Ideenwerkstatt im April", erläutern Oliver Märker von Zebralog und Simon Hubacher von neubighubacher-Architekten.
 
 
    Online-Dialog auf www.bonn-macht-mit.de  
    Parallel zur Auftaktveranstaltung startet auf www.bonn-macht-mit.de ein Online-Dialog. Vom 11. Februar bis einschließlich 11. März 2017 können die Bürgerinnen und Bürger weitere Ideen für die künftige Entwicklung des Viktoriakarrees einbringen. Die eingehenden Nutzungsideen und -vorstellungen können auf der Online-Plattform bewertet und kommentiert werden. Alle Beiträge und Kommentare werden im Anschluss ausgewertet und so dokumentiert, dass sie als zusätzliche inhaltliche Grundlage für die Ideenwerkstatt dienen.
 
 
    Ideenwerkstatt  
    Bei dieser ganztägigen Veranstaltung am Samstag, 29. April, werden die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung und des Online-Dialogs aufgegriffen und gesammelt erneut der Stadtöffentlichkeit präsentiert. Im ersten Teil der Veranstaltung wird es einen offenen Austausch auf einem "Markt der Ideen" zwischen allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern geben.
 
Alle bis dahin eingegangenen Ideen, Hinweise, Wahrnehmungen und Perspektiven können erweitert, präzisiert und neu strukturiert werden. Das Ziel: Eine möglichst breitgefächerte Grundlage für die Werkstatt im zweiten Teil zu schaffen. Denn am Nachmittag wechselt die offene Atmosphäre des Ideenmarkts in eine Werkstatt mit Arbeitscharakter. "Hier geht es darum, die zuvor erarbeiteten Ideen tiefer und aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Themen zu diskutieren, miteinander zu verknüpfen und konkreter auszuarbeiten", so Märker und Hubacher weiter.
 
Am Ende dieses Prozesses sollen Prüfaufträge mit konkreten Aufgabenstellungen formuliert werden, mit denen sich Planungsteams im Rahmen der anschließenden Planerwerkstatt weiter befassen sollen. Die Prüfaufträge und Ergebnisse werden im Nachgang der Veranstaltung im ViktoriaAtelier ausgestellt.
 
 
    Planerwerkstatt  
    Die Planerwerkstatt ist von Donnerstag, 7., bis einschließlich Samstag, 9. September, terminiert. Vier Planer-Teams entwerfen vier städtebauliche Nutzungskonzepte für das Viktoriakarree. Die bisher gesammelten Ideen der Bürgerinnen und Bürger bilden eine wichtige Grundlage für Aufgabenstellung und fließen in das Ergebnis ein. Für das direkte Feedback der Bürgerinnen und Bürger während der Entwurfsphase sieht die Planerwerkstatt am Freitagnachmittag, 8. September, ein offenes Atelier vor, in dem die Bürgerinnen und Bürger mit den Planern ins Gespräch kommen. Am Samstagnachmittag, 9. September, endet die Planerwerkstatt mit der Präsentation der Nutzungskonzepte. Hier haben die Bürger erneut die Möglichkeit ihr Feedback zu geben.
 
 
Öffentliche Abschlusspräsentation und Jury
    Nach der Planerwerkstatt können alle Bürgerinnen und Bürger, aber insbesondere die Teilnehmenden der Planerwerkstatt selbst, bis zum 13. September weitere Anregungen, Rückfragen und Hinweise zu den Konzeptentwürfen über www.bonn-macht-mit.de einreichen. Anschließend bearbeiten die Planer-Teams ihre Nutzungskonzepte nach. Die Arbeiten werden mit den Bürgerinnen und Bürgern am 30. September bei der öffentlichen Abschlusspräsentation rückgekoppelt. Eine Jury wird die Arbeiten danach fachlich bewerten und eine Empfehlung zur weiteren Bearbeitung und Umsetzung in den Bebauungsplan aussprechen. Die Jury wird öffentlich tagen und beraten.  
 
Auf einer Finissage im ViktoriaAtelier am Mittwoch, 4. Oktober, werden die erarbeiteten Nutzungskonzepte öffentlich ausgestellt. Zusammen mit allen wichtigen Akteuren des Prozesses werden die nächsten Schritte nach der Jury-Entscheidung vorgestellt.
 
 
    Weitere Informationen im Internet:  
    www.bonn-macht-mit.de  
    www.bonn.de/@viktoriakarree
 
 
       
       
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10.02.2017

Sportausschuss bewilligt Zuschuss für den  "Löwen von Bonn"

    45. Löwe von Bonn“ in der Hardtberghalle ist gestartet
 
 
    BN - An diesem Wochenende - vom 10. bis 12. Februar 2017 - treten Spitzensportler bei der 45. Auflage des "Löwen von Bonn" im Herrenflorett-Weltcup gegeneinander an. Der Sportausschuss hat jetzt beschlossen, dem Olympischen Fechtclub (OFC) Bonn 13.000 Euro aus den Mitteln zur Sportförderung zu gewähren.
 
 
    Der OFC hatte sich kurzfristig als Ausrichter der Traditionsveranstaltung an das Sport- und Bäderamt gewandt und einen Zuschuss für 2017 beantragt. Der Verein erwartet ein Defizit von rund 13.000 Euro. Die Sportverwaltung hat das Anliegen befürwortet und deshalb zur Sitzung am Donnerstagabend, 9. Februar 2017, eine Beschlussvorlage mit Dringlichkeit vorgelegt, denn laut Sportförderrichtlinie muss über diesen Zuschuss im Vorfeld der Veranstaltung entschieden werden.
 
"In Würdigung der Verdienste des OFC für das Ansehen der Bundesstadt Bonn als Austragungsstätte internationalen Spitzensportes sollte dem Verein ein Zuschuss bis zur Höhe des zu erwartenden Defizits gewährt werden", plädierte die Sportverwaltung. Der Ausschuss ist dem Verwaltungsvorschlag gefolgt.  
 
Zum 45. Mal werden die Weltklasse-Fechter aus 35 Nationen in diesem Jahr von Freitag, 10. Februar, bis Sonntag, 12. Februar, um die begehrte Trophäe kämpfen. Der ”Löwe von Bonn” ist im Jahr 2001 durch den Weltfechtverband in den Rang eines Grand-Prix-Turnieres erhoben worden. Bei diesem international hochkarätigen Turnier kreuzt die Weltelite der Florettfechter in der Hardtberghalle die Klingen.
 
 
       
       
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01.02.2017

Start des Wettbewerbs „Paper Angels: Schüler für Recyclingpapier“

 
    Alle fünften Klassen in Bonn können ab sofort beim Wettbewerb "Paper Angels: Schüler für Recyclingpapier" mitmachen.
 
 
    BN - Das Umweltprojekt „Paper Angels“ der Stadt Bonn, der Deutschen Post DHL Group und der Tropenwaldstiftung OroVerde geht in die zehnte Runde. Alle fünften Klassen der Bonner Schulen sind zur Teilnahme aufgerufen.
  
 
    Es ist wieder so weit: Alle fünften Klassen in Bonn können ab sofort beim Wettbewerb "Paper Angels: Schüler für Recyclingpapier" mitmachen. Der Wettbewerb dreht sich um das Umweltzeichen "Der Blaue Engel". Veranstalter ist die Stadt Bonn gemeinsam mit der Tropenwaldstiftung OroVerde und Deutsche Post DHL Group.
 
Die Wettbewerbsmaterialien mit Rätseln und Geschichten wurden jetzt zum Auftakt der Aktion an alle fünften Klassen der Bonner Schulen verschickt. Die teilnehmenden Klassen können ab sofort spannende Fakten rund um das Thema Recyclingpapier in Gruppen recherchieren, knifflige Rätsel lösen und gemeinsam den Lösungssatz ermitteln. Der Lösungssatz muss bis spätestens 7. April 2017 per E-Mail an das Agenda-Büro der Stadt Bonn (agenda-buero@bonn.de) gesendet werden. Unter allen richtigen Einsendungen werden sechs Mal je 150 Euro für die Klassenkasse verlost. Das Preisgeld stellt die Deutsche Post DHL Group bereit. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Post Tower werden die Schülerinnen und Schüler der Gewinnerklassen ihr Wissen vorstellen.
 
Mit dem Wettbewerb wollen die Veranstalter die Schülerinnen und Schüler für einen nachhaltigen Umgang mit Papier sensibilisieren. Beispielsweise wird der Zusammenhang zwischen der Papierherstellung und dem Verlust von natürlichen Wäldern, die teilweise neu angelegten Plantagen mit schnellwüchsigen Baumarten weichen müssen, verdeutlicht. Auch wird vermittelt, dass die Herstellung von Recyclingpapier sehr viel weniger Energie und Wasser verbraucht als die Herstellung von Frischfaserpapier. Dies soll die Schülerinnen und Schüler überzeugen, dass neben einem sparsamen Umgang mit Papier auch das Benutzen von Recyclingpapier eine gute Maßnahme zum Schutz der Natur darstellt. Die dazugehörigen Unterrichtsmaterialien hat die Tropenwaldstiftung OroVerde in einem von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW geförderten Projekt entwickelt.
 
Recyclingpapier schont die Umwelt und vor allem den Wald. Für die Herstellung von Recyclingpapier wird kein Baum gefällt, da 100 Prozent Altpapier genutzt wird. Das Umweltzeichen "Der Blaue Engel" garantiert, dass beispielsweise Schreibhefte und Blöcke, Kataloge oder Werbeprospekte, Toilettenpapier oder Küchenrollen umweltfreundlich hergestellt wurden.
 
Die Stadt Bonn setzt schon lange auf den Blauen Umweltengel. Bereits sieben Mal wurde Bonn von der Initiative Pro Recyclingpapier im Rahmen des Wettbewerbs "Papieratlas" als Recyclingpapierfreundlichste Stadt Deutschlands ausgezeichnet. Auch die Deutsche Post DHL Group engagiert sich nachhaltig für den Umweltschutz. So sieht beispielsweise die Papierrichtlinie des Konzerns vor, dass Recyclingpapier verwendet wird. Bei der Tropenwaldstiftung OroVerde ist Recyclingpapier seit über 25 Jahren eine Selbstverständlichkeit.
 
Aufgrund des großen Erfolges startet "Paper Angels: Schüler für Recyclingpapier" bereits zum zehnten Mal.   Weitere Informationen sind unter www.bonn.de/@paper-angels und www.oroverde.de/Paper-Angels zu finden.
 
 
       
       
Januar    
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26.01.2017

NRW braucht über 100 000 Helfer für die Landtagswahl

 
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    Bonn - Die Vorbereitungen zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai laufen. NRW-Wahlleiter Wolfgang Schellen hat jetzt insgesamt fünf Projekte rund um die Wahlen im bevölkerungsreichsten Bundesland vorgestellt. Auch die Stadt Bonn sucht Wahlhelfer.
  
 
    "Die Bandbreite dieser Projekte reicht von der Online-Lernplattform für Wahlvorstände über Wahlinformationen in leichter Sprache bis zu einer Facebook-Kampagne für Erstwähler", sagte Schellen. Am Wahlsonntag werden mehr als 100 000 Helferinnen und Helfer benötigt.
 
Ein eigens produzierter Videoclip mit dem Titel "Wanted for Erfrischungsgeld" soll dafür sorgen, noch mehr Menschen für die ehrenamtliche Tätigkeit als Wahlhelfer zu gewinnen. Das Video erläutert die herausragende Bedeutung des Ehrenamtes für den reibungslosen Ablauf der Wahl.
 
 
    Auch Bonn sucht Wahlhelfer  
    Auch die Stadt Bonn sucht zur Landtagswahl Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Wahlvorstände, die im Stadtgebiet Bonn in den Wahllokalen tätig sind. Für Ihren Einsatz erhalten sie eine Aufwandsentschädigung. Mitmachen kann jeder, der am Wahltag wahlberechtigt ist. Die Wahlvorstände treffen sich am Wahltag um 7.30 Uhr im Wahllokal. Die Wahl endet um 18 Uhr. Anschließend zählt der Wahlvorstand die Stimmen aus. Weitere Informationen gibt es auf www.bonn.de/@wahlhelfer. Dort können sich Interessenten bewerben. Hier gibt es zudem einen Link zum Video "Wanted for Erfrischungsgeld".
 
 
    Informationen für Wahlhelfer und Erstwähler  
    Wer bereits Wahlhelfer ist, kann sich ab Mitte Februar auf einer von Bonn und zehn anderen NRW-Großstädten entwickelten Online-Lernplattform auf seine Aufgaben am Wahlsonntag vorbereiten. Es gibt auf dieser Plattform ein virtuelles Wahllokal mit Stimmenauszählung, ein Wahl-ABC, sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Wahl. Außerdem wird über diese Plattform ein Schulungsfilm in Form von Themenclips abrufbar sein.
 
Erstwähler können sich ab Anfang April 2017 auf der Facebook-Seite des Landesinnenministeriums über die Basics zur Landtagswahl informieren. In einem Vlog stellen die Protagonisten Johanna und Gerson die wichtigsten Fakten und Abläufe rund um die Wahl dar.
 
Eine neue Broschüre in leichter Sprach gibt ohne bürokratische Formulierungen Auskunft über das Wahlrecht und die Teilnahme an Wahlen. Das Informationsheft wird vom Landeswahlleiter in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung, dem Landtag, dem Landesbehindertenbeauftragte und dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales herausgegeben und ebenfalls ab April an die NRW-Kommunen verteilt.  
  
 
    HINWEIS  
    Aktuelle und umfassende Informationen zur Landtagswahl am 14. Mai 2017 gibt es auf www.mik.nrw.de/landtagswahl-2017 und fortlaufend aktualisiert auf www.bonn.de/@landtagswahl.  
       
       
       
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26.01.2017

Das Musikschulkonzept für die Jahre 2017 bis 2020 liegt vor

 
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    BN - Für die Sitzung des Kulturausschusses Anfang Februar hat die Musikschule der Stadt Bonn ihr Konzept für die Jahre 2017 bis 2020 vorgelegt. Zu den Eckpunkten zählt unter anderem der Ausbau der Aktivitäten im Bereich Inklusion. Die endgültige Entscheidung über das Musikschulkonzept fällt der Rat voraussichtlich Ende März.
 
"Es ist das erklärte Ziel dieses Konzeptes, dass sich die Musikschule noch stärker öffnet und möglichst viele Bevölkerungsgruppen erreicht. Dazu gehört unter anderem, dass ihre musikpädagogischen Angebote auch für Kinder und Jugendliche mit Behinderung erreichbar werden", erläutert Kulturdezernent Martin Schumacher. Um dies zu erreichen, soll bis zum Jahr 2020 eine Fachbereichsleitung Inklusion eingerichtet werden. Auch die ganz jungen und ganz alten Menschen sollen stärker in den Blick genommen werden. Musikschulleiterin Doris Bischler ergänzt, dass sie zusätzlich zum Früherziehungsangebot in den intensiv genutzten Musikschulgebäuden den Ausbau der Angebote in Kindergärten plant. "Auch mit vielen neuen Schulen haben wir Kooperationen geschlossen", so Bischler.
   
 
    Im Zuge der Beschlussfassung soll der Anteil der Unterrichtsstunden, die von Honorarkräften gegeben werden, auf maximal 25 Prozent festgeschrieben werden. Derzeit werden bereits 23 Prozent der Unterrichtsstunden von Honorarkräften geleistet. Mit dieser Obergrenze für Honorarkräfte soll die musikpädagogische Qualität auch zukünftig gewährleistet werden. Insgesamt geht es um die langfristige und konzeptionelle Einbindung der Lehrkräfte in die Arbeit der Musikschule, die bei festangestellten Lehrkräften wesentlich besser möglich ist.
 
Mit dem Konzept wird festgehalten, dass die Musikschulgebührenordnung regelmäßig und spätestens nach vier Jahren angepasst werden soll, um den Kostendeckungsgrad konstant zu halten. Neben den neuen Zielsetzungen wird das stark nachgefragte traditionelle Unterrichtsangebot der Musikschule von der Elementaren Musikerziehung über den Instrumental- und Gesangsunterricht bis zu den Musikschulorchestern und -ensembles aufrechterhalten.
  
 
    Ein Ausblick auf zukünftige Projekte  
    Ein Austausch mit der Musikschule der Stadt Wien und mit den Jugendorchestern beider Städte (BJSO) sowie weiteren Ensembles beider Musikschulen ist mit Blick auf das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 geplant. Bereits Ende 2015 sind Vertreter der Musikschule deshalb in Wien gewesen. Ein Gegenbesuch findet im März 2017 statt. Zudem soll anlässlich von Beethovens 250. Geburtstag eine Kinderoper bzw. ein Musical als Kooperation mit dem Theater Bonn aufgeführt werden.
 
Noch Zukunftsmusik ist ein bundesweit angedachter Wettbewerb "Neue Musik für Kinder", den die Bonner Musikschule ausloben möchte. Es geht dabei um spielbare Neue Musik für den Unterricht mit Kindern und Jugendlichen. Dazu soll ein Preisgeld ausgelobt werden.
 
 
    Aktuelle Zahlen der Musikschule  
    Zum 1. Januar 2017 sind 5089 Schülerinnen und Schüler bei der Musikschule angemeldet gewesen. Vor fünf Jahren, am 1. Januar 2012, waren es lediglich 3400 Schüler. Kurz nach dem Antritt von Doris Bischler als Leiterin der Musikschule Anfang 2015 lag die Schülerzahl bei rund 3500.  
 
Die Hauptursache für den starken Anstieg ist das Landesprogramm JeKits (Jedem Kind ein Instrument), das Bischler für Bonner Schulen initiiert hat: Im Schuljahr 15/16 haben neun Bonner Grundschulen und 555 Kinder daran teilgenommen, im Schuljahr 16/17 sind es bereits 15 Bonner Grundschulen und 1136 Kinder. An Drittmitteln ruft die Musikschule im Schuljahr 16/17 vom Land für Personalkosten und Instrumente rund 140 000 Euro zur Umsetzung des JeKits-Programms ab.
 
 
       
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26.01.2017

Schornsteinfeger wünschen ein "glückliches Händchen" für 2017

 
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    BN - Gleich sieben Glücksbringer in schwarzer Arbeitsmontur und mit Zylinder empfing Oberbürgermeister Ashok Sridharan am Donnerstag, 26. Januar 2017, zu Beginn der Sitzung des Verwaltungsvorstands im Stadthaus. Die Schornsteinfegermeister der Kreisgruppe Bonn überbrachten herzliche Grüße der Schornsteinfegerinnung Köln/Bonn zum Jahresbeginn – und einen Glückskleeblatt-Kuchen mit Glücksschweinchen aus Marzipan.
 
Thomas Göttner, Kreisobmann der Kreisgruppe Bonn: "Die Schornsteinfeger wünschen Ihnen für 2017 Glück, Gesundheit und ein glückliches Händchen bei Ihren Entscheidungen." Außerdem lud er den OB zum Verbandstag ein, der im April in Bonn stattfinden wird. OB Sridharan bedankte sich im Namen der gesamten Verwaltung bei den Glücksbringern: "Ich wünschen Ihnen, dass Sie auch in diesem Jahr stets heil wieder von den Dächern herunterkommen."
 
 
       
       
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26.01.2017

Eintragungslisten für Volksbegehren liegen aus

 
    Mehr Zeit für gute Bildung, G9 jetzt!
 
BN - In Nordrhein-Westfalen startet das Volksbegehren "Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung, G9 jetzt!". Ziel ist es, dass an Gymnasien in NRW das Abitur wieder nach einer Regelschulzeit von 13 Jahren - ohne Pflicht zum Nachmittagsunterricht - abgelegt wird. Dies soll durch eine entsprechende Änderung des Schulgesetzes erreicht werden. Die Bundesstadt Bonn hat im Amtsblatt vom 18. Januar 2017 über das Verfahren informiert.
 
Die Eintragungslisten für das Volksbegehren liegen vom 2. Februar bis 7. Juni 2017 aus. Einzelheiten finden Sie auf www.bonn.de/@volksbegehren-g9
 
 
       
       
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25.01.2017

 Pützchens Markt: Adelheidisbrunnen wird am 26. Januar 1367 zum ersten Mal erwähnt

 
 
    Am Adelheidisbrunnen im heutigen Ortsteil Pützchen enstand Pützchens Markt
 
BN - Die Wallfahrt zu Ehren der heiligen Adelheid von Vilich ist der Ursprung von Pützchens Markt. Pützchens Markt entstand beim Adelheidisbrunnen im heutigen Ortsteil Pützchen. In einer Urkunde vom 26. Januar 1367 wird dieser Brunnen zum ersten Mal schriftlich erwähnt.
 
Die Urkunde ist die einzige mittelalterliche Quelle, in der das Adelheid-Pützchen (abgeleitet vom lateinischen puteus = Grube, Brunnen) genannt wird. Sie geht inhaltlich nicht auf die Verehrung der Adelheid ein. Der "Adelheidisborn" genannte Brunnen dient hier lediglich als Ortsbeschreibung für ein Verkaufsgeschäft, das den Schöffen des Untergerichts Küdinghoven mit diesem Dokument angezeigt wird.
 
Der Legende nach stieß Adelheid um die Mitte des 11. Jahrhunderts während einer Dürre ihren Äbtissinnen-Stab in die Erde, aus der dann eine Quelle entsprang. Ob der Brunnen bereits im 14. Jahrhundert eine Rolle bei der Wallfahrt zum Grab der heiligen Adelheid in Vilich spielte, ist anhand der Quellen nicht nachweisbar. Nachdem die Vilicher Kirche im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde und die Gebeine der heiligen Adelheid verschwanden, verlagerte sich das Wallfahrtgeschehen nach Pützchen. Im späten 17. Jahrhundert errichteten die Karmeliter dann hier ein Kloster und eine Wallfahrtskirche.
 
Um die Wallfahrer zu versorgen, wurden Buden und Zelte aufgebaut, kamen Wirte, Krämer, Viehhändler hinzu – und Kirmesleute. An die ursprüngliche Bedeutung als Warenmesse, die mit zunehmender Industrialisierung verloren ging, erinnert der Pluutenmarkt (= Kleidermarkt), der auch heute noch wichtiger Bestandteil von Pützchens Markt ist.  
 
Das Original der Urkunde wird im NRW-Landesarchiv in Duisburg aufbewahrt. Das Bonner Stadtarchiv verfügt über eine digitale Kopie des Dokuments. Einen Ausdruck davon können die Bonnerinnen und Bonner voraussichtlich bei der geplanten Ausstellung zur Geschichte des Traditionsjahrmarktes auf dem Münsterplatz im Juli bewundern. In der Stadthistorischen Bibliothek des Stadtarchivs können Besucherinnen und Besucher außerdem Literatur zur Geschichte und zu den Anfängen von Pützchens Markt einsehen.
 
Ausführliche Informationen zum Jubiläumsjahr "650 Jahre Pützchens Markt" gibt es unter www.bonn.de/@puetzchens-markt-650.
 
 
       
       
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24.01.2017

Bürgerentscheid zum Kurfürstenbad

 
     
    BN - Der Rat der Stadt Bonn hat in seiner Sitzung am 23. Januar 2017 das Bürgerbegehren "Kurfürstenbad bleibt!" für zulässig erklärt. Da der Stadtrat sich aber dem Bürgerbegehren zum Erhalt des Bad Godesberger Hallenbades nicht anschloss, kommt es nun zum ersten Bürgerentscheid in der Geschichte der Bundesstadt Bonn. Letzter Abstimmungstag der Briefwahl ist Freitag, 21. April.
 
 
    Der Rat hat zudem beschlossen, dass die Stadtwerke Bonn (SWB) mit der Konzeption und Planung des neuen Familien-, Schul- und Sportschwimmbades in Dottendorf fortfahren sollen. Die Ergebnisse sollen die SWB der Stadt baldmöglichst zur Verfügung stellen. Die Verwaltung wird mit den Stadtwerken eine Vereinbarung schließen, mit der die SWB beauftragt werden, ein entscheidungsreifes Planungskonzept für den Bad-Neubau schnellstmöglich vorzulegen. Sollte nach einem erfolgreichen Bürgerentscheid das neue Schwimmbad nicht realisiert werden, übernimmt die Stadt die Kosten für die erforderlichen Planungsschritte. Darüber hinaus beauftragte der Rat die Verwaltung, im Fall eines erfolgreichen Bürgerentscheids eine neue Planung für die Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft vorzulegen. Die Kosten für die Durchführung des Bürgerentscheids belaufen sich auf rund 350.000 Euro.
 
 
       
    Fragen und Antworten zum Bürgerentscheid
 
 
    Wie lautet die Frage des Bürgerentscheids?
Die Fragestellung des Bürgerentscheids lautet: "Soll das Kurfürstenbad erhalten, wieder nutzbar gemacht und saniert werden?"
 
 
    Wer ist abstimmungsberechtigt?
Abstimmungsberechtigt sind alle kommunalwahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren mit Erstwohnsitz im gesamten Bonner Stadtgebiet. Dies sind circa 249.000 Personen. Die genaue Zahl der Abstimmungsberechtigten steht fest, wenn am 21. April 2017 das Abstimmungsverzeichnis abgeschlossen wird. In diesem Abstimmungsverzeichnis sind alle Personen enthalten, die zur Kommunalwahl in Bonn wahlberechtigt sind. Es gibt einen Fortschreibungsdienst (z. B. Zuzüge, Wegzüge, Sterbefälle etc.) analog zur Kommunalwahl.
 
 
    Wie erfolgt die Abstimmung beim Bürgerentscheid?
Die Abstimmung erfolgt per Brief.
 
 
    Wann wird abgestimmt?
Die Abstimmungsbenachrichtigung soll bis zum 31. März 2017 den Abstimmungsberechtigten zugestellt sein. Letzter Einreichungstag für den Bürgerentscheid ist Freitag, 21. April, 24 Uhr. Die Auszählung und Bekanntgabe des vorläufigen Ergebnisses erfolgt am Samstag, 22. April.
 
 
    Welche Unterlagen erhalten die abstimmungsberechtigen Bürgerinnen und Bürger?
 
 
   
  • Abstimmungsschein, vergleichbar mit einem Wahlschein, mit dem der Berechtigte erklärt, dass er selbstständig die Abstimmung vorgenommen hat (bei behinderten Personen ist wie bei einer Wahl die Unterstützung durch eine Hilfsperson zulässig).
     
  •  Stimmzettel für die Abstimmung (mit Ja-/Nein-Entscheidung)
     
  •  Einen gelben Umschlag für den Rückversand. Der Versand ist entgeltfrei innerhalb der Bundesrepublik, die Kosten übernimmt die Stadt Bonn!  
     
  • Einen grünen Umschlag, in dem der Stimmzettel verpackt wird. Die Farbe der Umschläge wird gewählt, um Verwechslungen mit der Landtagswahl zu vermeiden, für die zum Teil zeitgleich bereits Briefwahlunterlagen verschickt werden.
     
 
    Was mache ich, wenn ich die Abstimmungsbenachrichtigung nicht erhalten habe?
Die Stadt richtet ab dem 27. März 2017 ein Abstimmungsbüro im Stadthaus, Berliner Platz 2, ein. Hier können auch nicht eingegangene Abstimmungsbenachrichtigungen nachgefordert werden oder Personen, die noch keine Unterlagen erhalten haben (z.B. Zuzüge), ihre Unterlagen anfordern. Zugegangene Abstimmungsunterlagen, die beim Berechtigten verloren gegangen sind, dürfen nicht ersetzt werden!   
 
 
Wie kann ich mich über das Thema Kurfürstenbad an sich informieren?
Zur Information der Bevölkerung wird ein Abstimmungsheft erstellt, das eine kurze sachliche Begründung der Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens und der im Rat vertretenen Fraktionen bzw. Parteien sowie eine Stimmempfehlung des Oberbürgermeisters enthalten wird. Diese Broschüre wird voraussichtlich ab dem 20. März 2017 im Internet unter www.bonn.de veröffentlicht, im Abstimmungsbüro, an den Informationsstellen in den Rathäusern, im Dienstleistungszentrum und im Presseamt gedruckt ausliegen. Oder sie kann im Abstimmungsbüro angefordert werden und wird dann auf Wunsch versandt.
 
  
Fragen und Antworten zu den Folgen des Bürgerentscheids
 
    Wann ist der Bürgerentscheid erfolgreich?
Der Bürgerentscheid ist erfolgreich, wenn die gestellte Frage von der Mehrheit der gültigen Stimmen mit "Ja" beantwortet worden ist und diese Mehrheit mindestens rund 24.800 Ja-Stimmen beträgt (mindestens 10 Prozent der insgesamt Abstimmungsberechtigten).
 
 
Was passiert, wenn der Bürgerentscheid erfolgreich ist?
Bei einem erfolgreichen Bürgerentscheid ist das Kurfürstenbad zu sanieren und danach wieder in Betrieb zu nehmen. Für eine Komplettsanierung des Kurfürstenbades sind auf der Grundlage einer Kostenschätzung eines externen Gutachters mindestens rund 10 Mio. EUR anzusetzen. Eine Wiederinbetriebnahme des Kurfürstenbades hätte Auswirkungen auf die übrigen in der Sitzung des Rates am 22.09.2016 gefassten Beschlüsse zur Neuordnung der Bonner Bäderlandschaft.
 
Für den Fall eines erfolgreichen Bürgerentscheides ist die Verwaltung deshalb bereits jetzt vom Rat beauftragt worden, eine neue Gesamtplanung zur Beschlussfassung vorzulegen. Insbesondere müsste entschieden werden, ob die Planungen zur Errichtung eines neuen Familien-, Schul- und Sportschwimmbades auf dem Grundstück in Dottendorf weiter verfolgt werden sollen. Auch müssten die zur Verfügung stehenden Investitionsmittel aus der Bäderpauschale, die für die Sanierung des Hardtbergbades und des Hallenbades Beuel vorgesehen sind, neu verteilt werden.
 
       
       
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24.01.2017

Trauerbeflaggung für Prof. Dr. Roman Herzog

 
    Aus Anlass des Todes von Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog und des Staatsaktes werden am Dienstag, 24. Januar 2017, auch in Bonn die Flaggen auf Halbmast wehen.
 
BN - Die Trauerbeflaggung gilt für alle Dienstgebäude, wie das Alte Rathaus, die Bezirksrathäuser und Schulen. Herzog, der auch Bonner Ehrenbürger war, ist am 10. Januar im Alter von 82 Jahren gestorben.   Das Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen hat die Trauerbeflaggung für alle Dienststellen des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände angeordnet.
 
 
       
       
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20.01.2017

Stadtverwaltung erläutert die Zahlen zur Mindestreparatur des Kurfürstenbades und zur Planung der Traglufthalle

 
       
    BN - Zur Kritik der Initiatoren des Bürgerbegehrens „Kurfürstenbad bleibt!“ an den Zahlen zu den Mindestreparaturkosten für das Kurfürstenbad und zur geplanten Traglufthalle sowie zu einem Treffen mit den Initiatoren des Bürgerbegehrens erläutert die Verwaltung:
  
 
   
  • Bürgerbegehren/Bürgerentscheid
    Da sowohl Oberbürgermeister Ashok Sridharan als auch Beigeordneter Martin Schumacher wegen anderer terminlicher Verpflichtungen einem Gesprächsangebot der Bürgerbegehren-Initiatoren nicht folgen können, hatte die Stadtverwaltung ihrerseits am Freitag, 20. Januar, die Vertreter des Bürgerbegehrens zu einem Gespräch bei Stadtdirektor Wolfgang Fuchs im Alten Rathaus eingeladen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Fachbereiche gab Beigeordneter Fuchs erläuternde Hinweise zum Bürgerbegehren und möglichen Bürgerentscheid.
     
  • Reparatur Kurfürstenbad
    Das Kurzgutachten aus dem Jahr 2016 des beauftragten Ingenieurbüros beziffert die im Kurfürstenbad zwingend notwendigen sicherheitstechnisch relevanten Maßnahmen (Mindestreparaturkosten) auf rund 900.000 Euro (inkl. 150.000 Euro Planungskosten). Diese sind vom SGB intensiv geprüft, mit zusätzlichen notwendigen Maßnahmen ergänzt und gewerkeweise mit den tatsächlich zu erwartenden Kosten berechnet worden. Das SGB hat die einzelnen Positionen den Vertretern des Bürgerbegehrens während der Akteneinsicht telefonisch ausführlich erläutert.
     
    Die Kostengruppe "Bauwerk" wurde von 91.000 auf 191.000 Euro erhöht, weil zur Erneuerung der Lüftungsanlage allein 1000 Quadratmeter Abhangdecke geöffnet werden müssen. Für die Abwasseranlage wurden zusätzlich 40.000 Euro angesetzt, da diese aufgrund ihres maroden Zustands erneuert werden muss. Für die Sanierung der lufttechnischen Anlagen wurden seitens des Ingenieurbüros versehentlich 325.000 Euro statt der vom Ingenieurbüro selbst ermittelten realistischeren 466.000 Euro berücksichtigt. Und schließlich hat das SGB für die automatisierte Regelungstechnik der Heizungs- und Lüftungsanlagen zusätzliche 300.000 Euro in Ansatz gebracht. Ohne diese technischen Ergänzungsmaßnahmen könnte das Kurfürstenbad nicht wieder in Betrieb genommen werden.
     
    Durch diesen Mehraufwand erhöhen sich die Planungskosten von 150.000 auf 250.000 Euro. Insgesamt ergeben sich Kosten von 1,65 Millionen Euro. In der Beschlussvorlage für die Sitzung des Rates am 22.09.2016 sind deshalb Kosten für eine Mindestreparatur in Höhe von 1,5 bis 2 Millionen Euro angegeben worden. Die Planungs- und Bauzeit ist mit rund zwei Jahren angegeben worden.
     
  • Traglufthalle
    Die in der Vorlage benannten Kosten von 1,1 Millionen Euro für die Traglufthalle (davon 200.000 Euro Planungskosten) hatte das Städtische Gebäudemanagement (SGB) auf Grundlage von Auskünften von Traglufthallen-Herstellern ermittelt. Eine belastbare Aussage zu den Kosten war zum Zeitpunkt des Planungsbeschlusses nicht möglich. Die Verwaltung hatte in ihrer Beschlussvorlage für die Sitzung des Rates am 22. September 2016 darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um eine erste Kostenannahme handelt, die im weiteren Planungsprozess von dem zu beauftragenden Planungsbüro zu konkretisieren sein wird.
     
    Zum Zeitpunkt der Beschlussfassung war darüber hinaus noch nicht klar, in welcher Form u.a. Nebengebäude wie z.B. Umkleiden bereitzustellen sind. Die Stadtverwaltung hatte in der Planungsvorlage daher auch darauf hingewiesen, dass die 1,1 Millionen Euro noch nicht die Herrichtung für einen Sanitär- und Umkleidetrakt beinhalten.
     
  •  Die Planungsarbeiten einschließlich der Vorbereitung der Ausschreibung für den Bau einer Traglufthalle im Freibad Friesdorf haben bereits begonnen. Die Arbeiten im Freibad sollen am 1. September 2017 beginnen. Daher wird im "Friesi" die Freibadsaison 2017 am 31. August 2017 enden. Nach Abschluss dieser Arbeiten soll die Traglufthalle im Februar 2018 in Betrieb genommen und für das Schulschwimmen bereitgestellt werden. Auf diesen Zeitplan hat sich der Verwaltungsvorstand verständigt, um die Freibadsaison 2017 im Freibad Friesdorf bis 31. August 2017 ermöglichen zu können.
     
 
       
       
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20.01.2017 Tabea Zimmermann als ICMA Artist of the Year 2017 ausgezeichnet  
       
    BN - Die international renommierte Bratschistin Tabea Zimmermann ist mit dem Titel „Artist of the Year 2017“ des International Classical Music Awards (ICMA ) ausgezeichnet worden. Die Jury des ICMA, die aus Vertretern international bedeutender Klassik-Magazine, Online Services und Radiostationen besteht, vergibt jährlich Auszeichnungen für ausgewählte Audio- und Videoproduktionen sowie Sonderpreise für herausragende klassische Musiker und Musikproduzenten. 
 
Tabea Zimmermann leitet als Präsidentin des Beethoven-Hauses Bonn in diesem Jahr zum dritten Mal die "Beethoven-Woche", das Kammermusikfest des Beethoven-Hauses. Für das Festival, das am Freitag, 20. Januar 2017, begonnen hat und bis zum 29. Januar geht, hat sie ein Programm entwickelt, in dessen Zentrum Beethovens berühmte Hammerklaviersonate steht.
 
In Bonn bereitet man sich derzeit umfassend auf das Beethoven-Jubiläum im Jahr 2020 vor. Einer der herausragenden Beiträge des Beethoven-Hauses zu BTHVN2020 wird das von Tabea Zimmermann verantwortete Kammermusikfest sein. Weiterführende Informationen zum Programm der diesjährigen Beethoven-Woche gibt es auf www.beethoven.de/woche.
  
 
       
       
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20.01.2017 Musikschüler treffen die Nachwuchsprofis des Bundesjazzorchesters  
       
    BN - Anlässlich des Konzertes des Bundesjazzorchesters (BuJazzO) mit Nils Landgren am Samstagabend, 21. Januar 2017, in der Oper kooperiert das Orchester erstmalig mit der Big Band der Musikschule Bonn. Die jungen Bonner Musikerinnen und Musiker besuchen die Proben des BuJazzO am Vormittag. 
 
Am Samstag ab 11 Uhr werden die Musikschüler den Nachwuchsprofis in der Oper des Bonner Theaters über die Schulter schauen. "Für uns ist es eine großartige Möglichkeit der Horizonterweiterung. Dieses junge Spitzenorchester mit einem international bekannten Solisten hautnah bei der Probenarbeit und dann beim Konzert zu erleben, ist ein riesiger Ansporn, sich musikalisch noch weiter zu entwickeln", erklärt Shawn Spicer, Künstlerischer Leiter der Big Band der Musikschule Bonn. Die Big Band der Musikschule gilt als aufstrebendes junges Orchester in der Bonner Jazzlandschaft.  
  
 
    Das Bundesjazzorchester  
    Das Bundesjazzorchester ist das offizielle Jugendjazzorchester der Bundesrepublik Deutschland. Herausragende junge Musiker formen gemeinsam mit renommierten Dirigenten und Dozenten einen Klangkörper mit höchstem musikalischem Anspruch. Träger des Ensembles ist der Deutsche Musikrat. 1988 von Peter Herbolzheimer gegründet, gilt das Bundesjazzorchester heute als ausgezeichnete Talentschmiede für zukünftige Jazzmusikerinnen und -musiker. Als künstlerisches Leitungsteam sind Prof. Jiggs Whigham und Prof. Niels Klein dem Orchester eng verbunden. Mit ihnen und wechselnden Gastdirigenten erarbeiten die zwischen 17 und 24 Jahre jungen Talente – fast alle sind Studenten an deutschen und internationalen Musikhochschulen – regelmäßig neue Programme und präsentieren diese in anschließenden Konzerten im In- und Ausland.
 
 
       
       
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19.01.2017 Jetzt für den Bonner Mediationstag im Haus der Bildung anmelden  
       
    BN - Der Verein "Mediation fördern" veranstaltet gemeinsam mit der Regionalgruppe Mediation Bonn/Rhein-Sieg und der Volkshochschule Bonn den Bonner Mediationstag unter dem Titel "Mediation bringt Sie weiter!". Die Veranstaltung findet am Samstag, 28. Januar 2017, von 10 bis 17 Uhr im Haus der Bildung statt.
 
"Konflikte entstehen, wo Menschen zusammenwirken, privat und beruflich. Doch je mehr ein Streit eskaliert, umso schwerer fällt es den Beteiligten zuzuhören und die Perspektive des anderen zu verstehen. Mediation ist ein Ansatz, um Menschen auch in schier ausweglos erscheinenden Situationen wieder miteinander ins Gespräch zu bringen", erklärt Anne Pilartz vom Verein "Mediation fördern".  
 
Beim Mediationstag werden Mediatorinnen und Mediatoren aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis Einblicke in ihre Arbeit geben. In Impulsreferaten und insgesamt 16 Workshops werden sie zeigen, wie Mediation in unterschiedlichen Situationen helfen kann, Konflikte zu lösen. Die Workshops berühren ein breites Themenspektrum aus Beziehung, Familie, Alltag und Arbeitswelt. Titel sind zum Beispiel:  
  
 
   
  • Erste Hilfe im Konfliktfall:
    - Die Kunst konstruktiven Streitens
     
  •  Dicke Luft am Arbeitsplatz
    - Konflikte erkennen und konstruktiv bearbeiten
     
  •  Kultursensible Mediation
    - Konfliktlösung im Kontext von Migration und Integration
     
  •  "Es donnert und blitzt"
    - Mediation bei Trennung und Scheidung
     
  •  Mediation als Haltung
    - Wie reden Sie eigentlich mit sich selbst?
     
 
    Der Mediationstag richtet sich an interessierte Laien, Fachleute und an alle, die sich informieren möchten, welche Wege der Konfliktlösung es gibt. Die Teilnahme kostet 30 Euro. Eine Anmeldung wird dringend empfohlen.
 
Weitere Informationen gibt es auf www.vhs-bonn.de. An der Tageskasse erhalten Interessenten nur dann Karten, wenn noch Plätze vorhanden sind. Telefonische Auskünfte erteilt VHS-Fachbereichsleiter Dr. Adrian Reinert unter der Telefonnummer 0228 - 77 36 31.
 
 
       
       
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19.01.2017 17. Deutsche-Post-Marathon Bonn am 2. April in der Bundesstadt  
     
    BN - In zehn Wochen ist die Bundesstadt Bonn wieder Austragungsort für den großen Frühjahrsklassiker, den Deutsche-Post-Marathon. Bereits zum 17. Mal findet das beliebte Lauffest mit über 13 000 erwarteten Teilnehmern und Zehntausenden Zuschauern entlang des Zweirunden-Kurses statt. Mit derzeit 7000 Anmeldungen für alle Wettbewerbe liegt die Veranstaltung aktuell zehn Prozent über dem Vorjahresniveau. Darunter ist auch ein prominenter Teilnehmer: Mit der Startnummer eins wird Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan über die Halbmarathondistanz an den Start gehen.
 
Der Oberbürgermeister hat bei der Pressevorstellung zahlreiche Neuerungen benannt, die den Marathon bereichert haben, seit die Deutsche Post DHL Group im Jahr 2011 das Titelsponsoring übernommen hat. Dazu zählen die Initiative "der Deutsche-Post-Marathon für den Bonner Sport" und der Band-Marathon am Rande der Veranstaltung. Vor allem lobte Sridharan das Engagement der Post: "Seit 2013 haben Bonner Sportvereine von der Spendenfreudigkeit der Sportler und der Deutschen Post DHL profitiert. Mit 120 000 Euro wurden bisher rund 70 Vereinsprojekte unterstützt. Einen Großteil des Geldes hat der in Bonn beheimatete Global Player beigesteuert. Deshalb gilt mein besonderer Dank der Deutschen Post DHL Group. Dankbar bin ich auch für die gute Zusammenarbeit zwischen Veranstalter, Titelsponsor und der Stadt." 
  
 
    Deutsche Post Haupt- und Titelsponsor bis 2018  
    Die gute Zusammenarbeit ist sicherlich auch einer der Gründe, weshalb die Deutsche Post ihr Engagement als Haupt- und Titelsponsor bis in das Jahr 2018 festgelegt hat. Im nunmehr siebten Jahr stärkt das Unternehmen mit seinem Sponsoring-Engagement Bonns größte Sportveranstaltung und damit die hohe Qualität und stetige Weiterentwicklung des Events. Mit 1000 Post-Mitarbeitern, die beim Marathon teilnehmen, zeigt das Unternehmen zudem personell Flagge vor Ort und unterstreicht damit seine Verbundenheit zur Stadt und der Region.
 
"Der Deutsche-Post-Marathon und damit einhergehend die Förderung des Breitensports tragen zu einer lebenswerten und lebendigen Region bei und machen das Wohnen und Arbeiten für die Menschen hier noch attraktiver", sagt Axel Breme, Vice-President Markenmanagement der Deutschen Post. 1000 Meter vor dem Zieleinlauf am Alten Rathaus betreut die Deutsche Post am Kaiserplatz einen großen Fanbereich inklusive Musik und Moderation.
 
 
    Bisher 120 000 Euro für Bonner Sportvereine  
    Was im Jahr 2013 als Initiative der Deutschen Post und des Marathon-Veranstalters für den Bonner Sport startete, ist inzwischen zu einem großartigen Erfolgsprojekt geworden: "Der Deutsche-Post-Marathon für den Bonner Sport". Für jede Marathon-Staffel, die sich in einem bestimmten Zeitfenster vor der Veranstaltung anmeldet, spendet die Deutsche Post einen dreistelligen Betrag in einen Spendentopf. Hinzu kommen Spenden, die von den Teilnehmern über die sogenannte Spendenmatte erlaufen werden. So kamen seit 2013 bereits 120 000 Euro für Bonner Sportvereine zusammen.
 
Von Kleingeräten und Sportausrüstungen über Renovierungsarbeiten, Schwimmwesten, Tischtennisplatten oder Ruderboote bis hin zu energetischen Sanierungen und einem neuen Trennvorhang in einer Sporthalle wurden bisher 70 Projekte unterstützt, deren Umsetzung in Zeiten knapper Mittel infrage gestanden hätte.  
 
Auch in diesem Jahr gilt ab sofort: Für jede Marathonstaffel die sich bis zum 15. Februar anmeldet, spendet die Deutsche Post für den Bonner Sport. "Wir können davon ausgehen, nach nunmehr fünf Jahren die Spenden-Schallmauer von insgesamt 150 000 Euro zu durchbrechen. Ein toller Erfolg, zu dem die vielen Marathonstaffeln automatisch beitragen und bei dem der Bonner Sport von ihrer Teilnahme am Deutsche-Post-Marathon unmittelbar profitiert", freut sich Axel Breme. Um einen Zuschuss aus den gesammelten Spenden in 2017 können sich alle im Stadtsportbund Bonn (SSB) organisierten Sportvereine bewerben. Die Vereine werden dazu vom Stadtsportbund angeschrieben.
 
 
    Fokus liegt auf Breitensport und Topläufern der Region  
    Der sportliche Fokus des Deutsche-Post-Marathons Bonn liegt konsequenterweise auch 2017 auf dem Breitensport und Topläufern aus der Region. Ausländische Topathleten werden nicht verpflichtet. Umso mehr dürfen sich regionale und deutsche Topläufer Hoffnungen auf Sieg- und Zeitprämien machen und um den Gesamtsieg mitlaufen. "Selbstverständlich freuen wir uns über jeden internationalen Topläufer, der den Weg nach Bonn findet, jedoch liegt der Fokus klar auf der Ausrichtung, regionale Talente und Topläufer zu fördern und zu fordern", sagt Kai Meesters vom Veranstalter MMP.  
 
Als erste weibliche Topläuferin aus der Region hat sich die Kölnerin Sigrid Bühler angekündigt. Die für den LAZ Puma Rhein-Sieg startende Athletin wird die Königsdistanz in Angriff nehmen und hat sich dabei eine Zeit von 2:45 Stunden vorgenommen. "Die Strecke ist sehr eben und attraktiv, mit langen Geraden und wenig bremsenden Kurven, die sonst den Laufrhythmus stören", sagt Sigrid Bühler, die auch die Stimmung der Fans sehr zu schätzen weiß: "Beim Deutsche-Post-Marathon herrscht eine tolle Atmosphäre an der gesamten Strecke, besonders im Zielbereich und an den Staffelwechselzonen. Es gibt wenige Abschnitte, an denen kaum Zuschauer sind". Durch die Nähe der Veranstaltung zu ihrem Wohnort Köln und ihrem Verein geht sie von zahlreichen Unterstützern vor Ort aus.
 
 
    Event mit hoher Akzeptanz  
    "Das hohe Interesse am Deutsche-Post-Marathon Bonn zeigt, dass wir gemeinsam mit der Stadt und unseren Wirtschaftspartnern in den letzten Jahren in die richtigen Maßnahmen investiert haben", so Kai Meesters. Dazu gehören unter anderem das dreitägige Premium-Food-Festival auf dem Münsterplatz, die Fanmeile in der Bonner Innenstadt, der Bandmarathon, für den sich Musik- und Samba-Bands entlang der Strecke bewerben können und der moderne Zielbereich an der Hofgarten-Wiese  
 
In der aktuellen Preisstufe - sie gilt bis zum 18. Februar - zahlt der Teilnehmer für einen Start über die Marathondistanz 62 Euro. Halbmarathon-Läufer, Walker, Skater und Handbiker erhalten für 49 Euro ein ebenso einmaliges Lauf-Erlebnis durch die Bundesstadt. Die Vierer-Marathon-Staffeln können sich noch bis zum 22. März für den Gruppentarif von 140 Euro anmelden. Diesen Betrag spendet die Deutsche Post an die Aktion "Der Deutsche-Post-Marathon für den Bonner Sport". Weitere Informationen und die Online-Anmeldung unter: www.deutschepost-marathonbonn.de
 
 
       
       
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18.01.2017 Einbruchgefahr: Stadt warnt davor, Rheinauensee zu betreten  
   
    BN - Auch wenn der Rheinauensee zurzeit zugefroren ist, warnt die Stadt Bonn davor, die noch sehr dünne Eisfläche zu betreten. Die Gefahr einzubrechen, ist trotz der frostigen Temperaturen hoch.  
 
Derzeit ist fast der ganze See zugefroren, allerdings ist das Eis noch sehr dünn und brüchig. Zudem sind rund um den See sieben Wasserzuläufe verteilt. Dort ist das Wasser ständig in Bewegung und friert nicht zu.  
 
Das Amt für Stadtgrün, das für die Pflege des Parks zuständig ist, hat rund um den See und an den Eingängen zum Freizeitpark Rheinaue Schilder aufstellen lassen, die auf das Risiko aufmerksam machen und weist darauf hin, dass das Betreten der Eisfläche auf eigene Gefahr erfolgt. Die Warnung gilt auch für andere ruhende Gewässer in Bonn.
 
 
       
       
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18.01.2017 Bonn-Ausweis: Bald kürzere Bearbeitungszeiten  
       
    BN - Wer einen Bonn-Ausweis beantragt, weil er ihn für ermäßigte Fahrscheine oder Eintritte benötigt, braucht derzeit Geduld. Zwischen Antrag und Ausstellung vergehen inzwischen zehn Wochen. Ursächlich sind ein hohes Antragsaufkommen und personelle Engpässe.
 
Eine bevorzugte Ausstellung ist trotz der langen Wartezeit nicht möglich. Die Anträge werden streng nach Eingangsdatum bearbeitet. In dringenden Ausnahmefällen kann auf Wunsch zeitnah eine vorläufige Anspruchsbestätigung ausgestellt werden. Diese kann unter Angabe der Gründe per E-Mail unter bonn-ausweis@bonn.de nachgefragt werden.
 
Das Amt für Soziales und Wohnen der Bundesstadt Bonn ist zuversichtlich, die Bearbeitungszeiten bald wieder deutlich verkürzen zu können. Vor allem durch die Bereitstellung zusätzlichen Personals, aber auch durch organisatorische Änderungen soll dieses Ziel erreicht werden.
 
 
       
       
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18.01.2017 Führung durch den Plenarsaal  
       
    BN - Wer sich eine der Stätten der Bonner Republik aus der Nähe anschauen will, für den bietet die Bonn-Information im Februar zwei Gelegenheiten an, den ehemaligen Plenarsaal zu besichtigen. Führungen durch das Wasserwerk werden nicht mehr angeboten, seit das Gebäude den Vereinten Nationen übergeben wurde.
 
Am Sonntag, 12. Februar, werden Führungen jeweils um 14 und um 15 Uhr angeboten.
 
Treffpunkt ist immer der Haupteingang des Plenarsaals, Platz der Vereinten Nationen. Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Tickets sind nur vor Ort erhältlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 
Sollte das Bundestagsgebäude durch Kongress- oder Tagesnutzung des World Conference Centers Bonn belegt sein, kann es sein, dass eine geplante Führung ausfällt. Für Gruppen sind auf Anfrage auch individuelle Termine möglich.
 
Weitere Informationen und Anmeldung bei der Bonn-Information unter Telefon 0228 - 77 50 01 oder E-Mail: bonninformation@bonn.de.
 
 
       
       
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17.01.2017

Bei Minusgraden auf Obdachlose achten

 
   
   

BN - Wenn die Temperaturen sinken, wird das Leben auf der Straße für Obdachlose zum doppelten Überlebenskampf. Deshalb bittet die Stadt, auf Hilfebedürftige zu achten und im Notfall Hilfe zu rufen. Außerdem werden dringend gut erhaltene Schlafsäcke und Isomatten gesucht.
 
Jede Übernachtung unter freiem Himmel birgt Risiken bis hin zum Tod durch Unterkühlung. Hinweise über hilfebedürftige obdachlose Menschen nehmen die Polizei sowie die Hotline des Stadtordnungsdienstes unter 0228 - 77 33 33 entgegen (montags bis freitags von 7 bis 1 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 1 Uhr).
 

  • Notunterkünfte bieten Unterschlupfmöglichkeiten
     
    Zuflucht finden wohnungslose Männer in Bonn rund um die Uhr im Prälat-Schleich-Haus des Caritasverbandes in der Thomastraße. Einen weiteren Unterschlupf für wohnungslose Menschen bietet der Verein für Gefährdetenhilfe (VFG), der für die Stadt Bonn die Notunterkunft 'Haus Sebastian' in der Sebastianstraße 131 betreibt. Hier können bis zu 70 Frauen und Männer untergebracht werden, die in anderen Einrichtungen der Bonner Wohnungslosenhilfe noch nicht oder nicht mehr aufgenommen werden.
     
    Die Aufnahme ins Haus Sebastian ist nur mit einer Zuweisung möglich! Diese stellt das Amt für Soziales und Wohnen, Stadthaus, Berliner Platz 2, Etage 3C, montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr aus. Außerhalb dieser Zeiten können Bedürftige eine einmalige Zuweisung bei der Gemeinsamen Anlaufstelle Bonn Innenstadt (GABI) im Bonner Hauptbahnhof erhalten.
     
     
    Zusätzlich öffnet der Caritasverband bei Temperaturen in Gefrierpunktnähe oder darunter mit der Aktion "Kalte Nächte" die City-Station (am Prälat-Schleich-Haus) auch während der Nacht. Dort gibt es Platz für etwa 50 Frauen und Männer. Auch das Café der Beratungsstelle des Vereins für Gefährdetenhilfe in der Quantiusstraße 2 hat in solch kalten Nächten geöffnet. Diese Angebote richten sich vor allem an Menschen, die eine Unterbringung in einer Sammelunterkunft ablehnen.
     
     
  • Dringend gesucht: Isomatten und Schlafsäcke
     
    Für wohnungslose Menschen aus Bonn werden für den Winter wieder gut erhaltene Isomatten und Schlafsäcke gesucht. Diese können montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr beim Verein für Gefährdetenhilfe (VFG), entweder bei der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Am Dickobskreuz 6, oder in der Ambulanten Pflege, Quantiusstraße 2, abgegeben werden. Kontakt unter Telefon 0228 - 72 59 126. Auch die Wohnungslosenhilfe des Caritasverbandes nimmt Isomatten- und Schlafsack-Spenden gerne an der Pforte des Prälat-Schleich-Hauses, Thomastraße 36, entgegen.  
     
 
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  17.01.2017

Die Ausstellung "Siegmündung/Meine Heimat - ein malerischer Streifzug"

 
       
    BN - Die Ausstellung "Siegmündung/Meine Heimat – ein malerischer Streifzug" mit Bildern von Johanna Siegberg-Kinast wird am Freitag, 20. Januar, um 16 Uhr in der Stadtteilbibliothek Endenich, Am Burggraben 18, eröffnet und kann bis zum 3. März besichtigt werden.
 
 
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17.01.2017

650 Jahre Pützchens Markt: Wissenschaftler suchen alte Fotos und Postkarten

 
   
    BN - Für eine Dokumentation zur Geschichte von Pützchens Markt, die zwei Bonner Wissenschaftler anlässlich des 650-jährigen Bestehens des Jahrmarktes erstellen, werden noch Fotos, Postkarten und andere Dokumente gesucht. Wer etwas beisteuern möchte, kann dies bei einem Treffen am Samstag, 21. Januar, von 10 bis 12 Uhr im Pfarrzentrum St. Adelheid, Adelheidisplatz 13, tun. Die Originaldokumente und Fotos werden direkt vor Ort eingescannt und können wieder mit nach Hause genommen werden.
 
Die beiden Bonner Wissenschaftler Karl-Heinz Erdmann und Michael H. Faber suchen vor allem Fotos, Postkarten und andere Erinnerungsstücke vom Jahrmarkt aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1950er Jahre. Auch Fotografien von Hauswirtschaften und Kleinhändlern, die aus dem Bauchladen ihre Ware feilboten, von artistischen Darbietungen und legendären Schaustellergeschäften wie "Liliputaner-Zirkus", "Hippodrom", "Steile Wand" und "Boxschau" sind willkommen.  
 
"Wir werden uns beim Fototreffen natürlich auch die nötige Zeit nehmen, um persönliche Erinnerungen an den Jahrmarkt aufzuzeichnen", so Michael H. Faber. Er wünscht sich, dass das Treffen auch zu einer schönen Erzählrunde wird: "Wir wollen in unserem Buch viele Zeitzeugen zu Wort kommen lassen."
 
 
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11.01.2017 Musikschule führt Hänsel und Gretel als Musical in Duisdorf auf  
       
    BN - Die Musikschule der Stadt Bonn präsentiert am Samstag, 21. Januar 2017, um 16 Uhr das Kindermusical Hänsel und Gretel nach Engelbert Humperdinck. Die Aufführung findet im Kulturzentrum Hardtberg, Rochusstraße 276, statt. Der Eintritt ist frei.
 
 
    Es musizieren Gesangs- und Klavierschüler sowie ein Orchester der Musikschule. Anca Bergner von der Musikschule Bonn hat die Gesamtleitung übernommen. Infos zu weiteren Veranstaltungen der Musikschule gibt es auf www.musikschule.bonn.de.
 
 
       
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10.01.2017 Oberbürgermeister Ashok Sridharan zum Tode von Prof. Dr. Roman Herzog  
    BN - Die Bundesstadt Bonn trauert um ihren Ehrenbürger Prof. Dr. Roman Herzog. „Rat, Verwaltung und Bürgerschaft empfinden als schmerzlich, dass ein ebenso beliebter wie angesehener Staatsmann von uns gegangen ist. Wir werden sein Andenken in Ehren bewahren“, so Oberbürgermeister Ashok Sridharan in einem Nachruf zum Tod von Prof. Roman Herzog.
 
Von Mittwoch, 11. Januar, bis einschließlich Freitag, 13. Januar, liegt täglich von 10 bis 18 Uhr in der Villa Hammerschmidt in Bonn ein Kondolenzbuch aus.  
 
 "Wir verlieren einen Ehrenbürger, der durch seine politische Lebensleistung viel zum Ansehen Deutschlands und der langjährigen Bundeshauptstadt Bonn beigetragen hat", so Sridharan. Prof. Roman Herzog, der in den 70er Jahren mit seiner Familie im Bonner Stadtteil Röttgen lebte, hatte seinen zweiten Amtssitz als Bundespräsident von 1994 bis 1999 in der Villa Hammerschmidt in Bonn. "Als Bundespräsident und als Freund unserer Stadt genoss er ein außerordentlich hohes Ansehen und große Beliebtheit in der Bevölkerung. Als Minister, als Präsident des Bundesverfassungsgerichts, als Bundespräsident und als europäischer Staatsmann hat er sich für die grundlegenden Werte der Demokratie, für Freiheit und Rechtsstaatlichkeit eingesetzt."  
 
Am 13. April 1999 hat die Stadt Bonn Prof. Herzog die Ehrenbürgerwürde verliehen. "Damit hat die Stadt Bonn ihren Dank an einen Bundespräsidenten zum Ausdruck gebracht, der seinen Beitrag zum Wandel geleistet hat und den vieles bis zum heutigen Tag mit Bonn verbindet", erinnert der Oberbürgermeister. Von 1973 bis 1978 war Prof. Herzog Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund in Bonn. Er war häufiger Gast und geschätzter Redner in der Bonner Universität.
 
 
       
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09.01.2017 Schiedspersonen gesucht  
   
    BN - Im Bonner Teilschiedsamtsbezirk 8, der die Weststadt, Endenich, Meßdorf, Lessenich, Tannenbusch und Dransdorf umfasst, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt das Ehrenamt einer Schiedsfrau beziehungsweise eines Schiedsmannes zu besetzen.
 
Die Bürgerdienste der Bundesstadt Bonn suchen für dieses verantwortungsvolle Ehrenamt Bürgerinnen und Bürger, die in dem genannten Bezirk wohnen sollten, mindestens 30 und höchstens 70 Jahre alt sind und Interesse an einer solchen Aufgabe haben. Eine Schiedsperson versucht, als Vorstufe zum Gerichtsverfahren kleinere Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zu schlichten und im Sühneverfahren einen Vergleich herbeizuführen. Dabei geht es z.B. darum, Nachbarschaftsstreitigkeiten, Ärger im Rahmen von Mietverhältnissen und ähnlichem zu schlichten.
 
Die Schiedsperson wird für fünf Jahre von der zuständigen Bezirksvertretung gewählt und kann wiedergewählt werden. Insgesamt ist das Stadtgebiet der Bundesstadt Bonn in 12 Bezirke eingeteilt. Der Bonner Teilschiedsamtsbezirk 8 wird umfasst von folgenden Straßen/ Begrenzungen:
 
Schnittpunkt Stadtgrenze/A 555 - A 555 - A 565 bis Bundesbahnlinie - Bundesbahnlinie in südlicher Richtung bis Schnittpunkt Poppelsdorfer Allee - Poppelsdorfer Allee - Am Poppelsdorfer Weiher - Meckenheimer Allee - Clemens-August-Straße - Sebastianstraße - A 565 bis Schnittpunkt Stadtbezirksgrenze Hardtberg/Röckumstraße - entlang der Stadtbezirksgrenze in nördlicher Richtung - umschließend den kompletten Ortsteil Lessenich/Meßdorf, entlang der Stadtgrenze bis Schnittpunkt Stadtgrenze/A 555.
 
Wer in dem oben genannten Bezirk wohnt und Interesse an dem Aufgabengebiet hat, kann sich schriftlich bis zum 31. Januar 2017 bei der Bundesstadt Bonn, Bürgerdienste, Stadthaus, Berliner Platz 2, 53103 Bonn, bewerben. Nähere Auskünfte über das Amt der Schiedsfrau/ des Schiedsmannes gibt es bei Helmut Beines von den Bürgerdiensten, Telefonnummer 0228 - 77 25 46.
 
 
       
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09.01.2017 Stadträtin Christiane Overmans als Vizepräsidentin des RGRE bestätigt  
       
    BN – Der Europäische Hauptausschuss (Policy Committee) des europäischen Kommunalverbandes „Council of European Municipalities and Regions“ (CEMR) hat bei seiner jüngsten Sitzung im niederländischen Maastricht Christiane Overmans als Vizepräsidentin bestätigt.
 
Die Bonner Stadtverordnete ist bereits seit 2013 Vizepräsidentin des Verbandes, dessen deutsche Bezeichnung "Rat der Gemeinden und Regionen Europas" (RGRE) ist. Sie vertritt damit weiterhin die Deutsche Sektion des RGRE im Executive Bureau (Vorstand), dem obersten politischen Entscheidungsgremium des CEMR.
 
Das Engagement Deutschlands innerhalb des größten europäischen Kommunalverbandes wird durch weitere Wahlentscheidungen unterstrichen. So wurden der Landrat des Landkreises Ludwigsburg, Dr. Rainer Haas, neuer Co-Präsident, der Generalsekretär der Deutschen Sektion, Dr. Kay Ruge, in den Finanzverwaltungsausschuss und der Leiter des Rechnungsprüfungsamtes des Landkreises Ammerland, Stefan Deichsel, zum Rechnungsprüfer ernannt.
 
 
    Hintergrund zum RGRE
Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas ist eine europaweite Organisation der kommunalen und regionalen Gebietskörperschaften. Im RGRE sind 54 nationale Kommunalverbände aus 40 europäischen Ländern zusammengeschlossen. Der CEMR fungiert auch als europäische Sektion von UCLG, dem neben ICLEI wichtigsten weltweiten Kommunalverband in der Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen.
 
Die deutsche Sektion des RGRE ist ein Zusammenschluss von rund 800 europa-engagierten deutschen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Sie ist in den Gremien des europäischen Rates der Gemeinden und Regionen Europas mit Sitz und Stimme vertreten. Die kommunalen Spitzenverbände auf Bundesebene - Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund - sind ebenfalls Mitglieder der Deutschen Sektion des RGRE.
 
Der RGRE ist aus der europäischen Städtepartnerschaftsbewegung entstanden und befasst sich heute mit grundsätzlichen Fragen der europäischen und internationalen kommunalen Zusammenarbeit. Auf Bonner Initiative hin hat die deutsche Sektion auch einen Arbeitskreis kommunale Entwicklungszusammenarbeit eingerichtet, der mittels der deutschen Sektion die kommunalen Verbände sowie Organisationen des Bundes politisch in kommunalen Fragen der Entwicklungszusammenarbeit und internationalen Nachhaltigkeitspolitik (Sustainable Development Goals - SDGs) berät. Daneben hat der RGRE traditionell einen deutsch-französischen und einen deutsch-polnischen Arbeitskreis, in denen ebenfalls Bonner Vertreterinnen und Vertreter mitarbeiten.
 
 
       
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09.01.2017 Freiwilligenagentur sucht Helfer für LiKüRa-Zug  
       
    BN - Auch an Karneval kann man Gutes tun und sich engagieren. Die Freiwilligenagentur Bonn sucht noch Helferinnen und Helfer, die eine Gruppe behinderter Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, beim Karnevalszug LiKüRa am Sonntag, 26. Februar 2017, begleiten.
 
Wer sich an den jecken Tagen lieber fern des Trubels engagieren möchte, kann aus einer Vielzahl anderer Engagementmöglichkeiten auswählen. In einem persönlichen Beratungsgespräch gibt die Freiwilligenagentur kostenlos Informationen und Hinweise zu Aufgaben, Anbietern und Rahmenbedingungen. Weitere Informationen finden Interessenten auf www.freiwilligenagentur-bonn.de.
 
 
       
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09.01.2017 Fundsachen-Versteigerung im Stadthaus  
    Wer preiswert ein Fahrrad oder ein Mobiltelefon erstehen möchte, sollte sich schon einmal den 24. Januar vormerken: An diesem Dienstag leert das Fundbüro der Stadt Bonn wieder einmal das Lager und versteigert diverse Fundsachen meistbietend.
 
Ab 8.30 Uhr kommen im Versteigerungssaal auf Parkdeck 1 des Stadthauses, Berliner Platz 2, Fahrräder, Elektrogeräte, Mobiltelefone, Bekleidung, Schmuck und vieles mehr unter den sprichwörtlichen Hammer. Eine Vorbesichtigung ausschließlich der Fahrräder ist ab 8 Uhr möglich. Gegen sofortige Barzahlung können die erworbenen Schnäppchen gleich mitgenommen werden.
 
Die Auktionen werden etwa alle zwei Monate vormittags und einmal im Jahr - meist im Frühling - als Nachmittags-/Abendveranstaltung im Stadthaus angeboten. An den Versteigerungsterminen bleibt das Fundbüro selbst geschlossen. Weitere Informationen zum städtischen Fundbüro sind unter www.bonn.de/@fundbuero zu finden. Im 'virtuellen Fundbüro' kann hier auch online abgefragt werden, ob ein verlorener Gegenstand abgegeben wurde.
 
 
       
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09.01.2017 Naturrasen- und Tennenplätze bleiben bis Ende der Woche gesperrt   
       
    BN - Die Naturrasenplätze und die Tennenplätze bleiben weiterhin aufgrund der Witterung für den Übungs- und Spielbetrieb gesperrt. Die Sperrung gilt bis einschließlich Freitag, 13. Januar 2017. Die Kunstrasenplätze sind von der Sperrung nicht betroffen. Das Sport- und Bäderamt hat die Vereine über die fortgesetzte Sperrung am Montag informiert.
 
 
       
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06.01.2017  Jägerprüfung 2017 – Anmeldungen ab sofort möglich   
       
    BN - Die Jägerprüfung findet 2017 Ende April und Anfang Mai statt. Anmelden kann man sich bis Freitag, 24. Februar, bei der Unteren Jagdbehörde der Bürgerdienste der Stadt Bonn, Stadthaus, Etage 3 A, Berliner Platz 2, 53111 Bonn, Telefon 0228 - 77 25 46 oder 0228 - 77 25 45. Es gilt der Eingangsstempel der Behörde.
 
Die Prüfung ist in drei Abschnitte aufgeteilt: einen schriftlichen Teil, eine Schießprüfung und einen mündlich-praktischen Teil. Die schriftliche Prüfung ist festgelegt auf Montag, 24. April, um 15 Uhr im Ratssaal des Stadthauses, Berliner Platz 2. Für die Schießprüfung geht es am Dienstag, 25. April, voraussichtlich ab 9 Uhr zum Schießstand "Bengener Heide" in Bad-Neuenahr-Ahrweiler. Der mündlich-praktische Teil wird von Dienstag, 2. Mai, bis Freitag, 5. Mai, jeweils ab 8 Uhr im Stadthaus, Berliner Platz 2, absolviert.
 
 
       
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05.01.2017 Sperrung der Naturrasen- und der Tennenplätze   
       
    BN - Die Naturrasenplätze und die Tennenplätze sind am Donnerstag, 5. Januar, aufgrund der Witterung für den Übungs- und Spielbetrieb gesperrt worden. Die Sperrung gilt bis einschließlich Montag, 9. Januar. Die Kunstrasenplätze sind von der Sperrung nicht betroffen. Das Sport- und Bäderamt hat die Vereine über die Sperrung am Donnerstag informiert.
 
 
       
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04.01.2017 BERICHT AUS BONN: Schausteller tagen in Bonn  
    BONN - Rund 1300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet der Deutsche Schaustellerbund (DSB) zu seinem 68. Delegiertentag. Das weltweit größte Schaustellertreffen findet von Donnerstag, 12., bis Samstag, 14. Januar 2017, zum Auftakt des Jubiläumsjahres "650 Jahre Pützchens Markt" in Bonn statt.
 
Im World Conference Center Bonn beraten die Delegierten vor allem verbandspolitische Themen und diskutieren aktuelle Volksfesttrends sowie politische Herausforderungen für das Gewerbe. Volksfeste und Weihnachtsmärkte sind die Besuchermagnete Nummer 1 der deutschen Freizeitwirtschaft und ein Stück lebendiger Traditionskultur mit weitreichenden wirtschaftlichen Effekten.
 
Zur traditionellen Großkundgebung im World CC Bonn mit anschließendem Kommersabend im Maritim Hotel hat die Berufsspitzenorganisation der Schausteller in Deutschland prominente Gäste eingeladen, darunter Bundesminister Peter Altmaier, die Präsidentin des nordrhein-westfälischen Landtages, Carina Gödecke, und die Ministerin für Schule und Weiterbildung sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann.
 
Oberbürgermeister Ashok Sridharan freut sich auf den Besuch: "Der Deutsche Schaustellerbund hat sich zur Aufgabe gemacht, traditionelle Jahrmärkte, Kirmessen, Volksfeste und Weihnachtsmärkte zu erhalten und zu fördern – da ist Bonn im 650. Jahr von Pützchens Markt genau der richtige Tagungsort, und ich heiße alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich willkommen. Pützchens Markt ist ein Aushängeschild unserer Stadt und für viele Touristinnen und Touristen ein Anlass, um nach Bonn zu kommen. Diese Facette rheinischen Brauchtums werden wir deshalb auch in Zukunft in Ehren halten."
 
Mit dem DSB-Delegiertentag startet Bonn ins Jubiläumsjahr "650 Jahre Pützchens Markt". Anlässlich der Tagung wirbt die Stadt mit Fahnen am Verkehrsknoten Autobahn 562/B9 (ehemaliger Platz der Vereinten Nationen), sogenannten Abspannern auf der B9 zwischen Koblenzer Tor und Museumsmeile sowie Bannern in Heussallee und Welckerstraße im Stadtbild für das Jubiläum.
 
 
    Bonn feiert "650 Jahre Pützchens Markt"
Pützchens Markt gehört neben Rhein in Flammen und dem Weihnachtsmarkt zu den Aushängeschildern im Veranstaltungsprogramm der Stadt Bonn. Es ist mit rund einer Million Besucherinnen und Besuchern das besucherstärkste Event in Bonn. Das Jubiläum wird das ganze Jahr über gefeiert - sowohl im Stadtbezirk Beuel als auch in der Bonner Innenstadt. Neben der eigens gegründeten städtischen Projektgruppe und den Bonner Schaustellern sind Vereine, Kirchen, Schulen und Gewerbetreibende vor Ort in die Feierlichkeiten miteinbezogen.
 
Geplant sind unter anderem ein großes Bürgerfest für Vereine, Anwohner und die gesamte Beueler Bevölkerung am 1. September 2017 sowie ein historischer Jahrmarkt auf dem Münsterplatz, der vom 7. bis 16. Juli 2017 Kirmesatmosphäre mitten in der Stadt bietet.
 
Auch erste Highlights der Jubiläumskirmes (8. bis 12. September 2017) stehen schon fest: Der neue Generalmusikdirektor Dirk Kaftan gibt sein erstes Konzert mit dem Beethoven-Orchester Bonn am Donnerstagabend, 7. September, am Vorabend der Eröffnung in der Bayernfesthalle. Bei der Eröffnung am Freitag, 8. September, werden Brings eine "superjeile Zick" auf den Marktwiesen einläuten. Und zum Festgottesdienst am Kirmessonntag, 10. September, in der Bayernfesthalle wird der Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Maria Woelki, zelebrieren. Weitere Informationen zum Jubiläum findet man unter www.bonn.de/@puetzchens-markt-650.
 
 
       
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03.01.2017
  
Es wimmelt in Bonn: Neues Bilderbuch mit Bonner Schauplätzen in der Bonn-Information erhältlich  
       
    BN - In der Bonn-Information wird es kunterbunt: Ab sofort ist das neue Bilderbuch "Das große Bonn-Wimmelbuch" von Roland Siekmann und Illustratorin Brigitte Kuka für 12,80 Euro in der Tourist-Info am Münsterplatz (Windeckstraße 1) erhältlich.
 
Es wimmelt auf dem Marktplatz, im Hofgarten, in der rosa blühenden Altstadt und in der winterlichen Rheinaue: Auf insgesamt sieben farbenfrohen Stadtansichten gibt es im "Bonn Wimmelbuch" jede Menge zu entdecken. "Einige der schönsten und beliebtesten Ecken Bonns werden in den fröhlichen und liebevollen Momentaufnahmen gezeigt - genauso, wie wir unsere Stadt auch sehen", freut sich Melanie von Seht, Leiterin der Bonn-Information. Inmitten der unzähligen kleinen Alltagsszenen sind einige Figuren immer wieder zu finden, darunter auch Beethoven und ein Gummibärchen.
 
Das großformatige Pappbilderbuch mit dicken Seiten ist gut zu greifen und daher bereits für Kinder ab zwei Jahren geeignet. "Eine tolles Mitbringsel für alle kleinen Freunde Bonns und solche, die es noch werden wollen", ist sich von Seht sicher.
 
 
       
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03.01.2017
  
Wegen Brandmeldeanlage: Straßentunnel Bad Godesberg ein Wochenende komplett gesperrt  
       
  . BN - Der Straßentunnel Bad Godesberg muss am Wochenende Samstag, 14. Januar, und Sonntag, 15. Januar, komplett gesperrt werden. Das Tiefbauamt der Stadt Bonn bittet um Beachtung der ausgeschilderten Umleitungsempfehlungen.
 
Die Sperrung ist nicht zu vermeiden, da die neue Brandmeldeanlage an die Betriebstechnik des Tunnels angekoppelt und in Betrieb genommen werden soll. Während dieser Umschaltung gibt es vorübergehend keine funktionsfähige Brandmeldeanlage, durch den Tunnel darf daher kein Verkehr fließen. Außerdem müssen Arbeiten im Tunnel erledigt werden, die unter Betrieb nicht möglich sind. Das Tiefbauamt bittet um Verständnis für diese Maßnahme.
 
 
       
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02.01.2017 Geänderte Öffnungszeiten des Kassen- und Steueramtes  
       
    BN - Das Kassen- und Steueramt hat seine Öffnungszeiten angepasst. Montag und Donnerstag öffnet das Amt jetzt von 8 bis 17 Uhr. Dienstag, Mittwoch und Freitag bleibt es bei der Öffnung von 8 bis 13 Uhr. Es können Termine außerhalb dieser Zeiten vereinbart werden. Infos zu den Anliegen, die das Kassen- und Steueramt bearbeitet, gibt es auf www.bonn.de/@steueramt.
 
 
       
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01.01.2017 Ab 1. Januar 2017 sind Rauchwarnmelder in allen privaten Haushalten vorgeschrieben  
     
    BN - Ab dem 1. Januar 2017 müssen in jedem privaten Haushalt Rauchmelder installiert sein. Darauf macht die Bonner Feuerwehr aufmerksam. Mindestens in den Schlafräumen, den Kinderzimmern und den Fluren, über die Rettungswege führen, müssen fortan die kleinen Lebensretter vorhanden sein.
 
Wenn es brennt, geht es um jede Sekunde. Vor allem der giftige Brandrauch kann schon nach wenigen Atemzügen tödlich wirken. Daher sind die Rauchwarnmelder unersetzlich, um frühzeitig den Brandrauch zu erkennen und durch den lauten Alarm vor der Brandgefahr zu warnen. Ein lebensrettender Vorsprung, um sich und die Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.
 
"Die meisten Menschen, die bei Bränden in den eigenen vier Wänden tödlich verunglücken, sterben an einer Rauchvergiftung", sagt Martin Haselbauer von Feuerwehr und Rettungsdienst der Stadt Bonn: "Bereits drei Atemzüge des hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein. Zwei Drittel aller Brandopfer werden dabei nachts im Schlaf überrascht. Denn wenn wir schlafen, schläft auch unser Geruchssinn."
 
Bisher fehlten die Rauchmelder noch in vielen Häuser und Wohnungen. Gemäß der Statistik sterben in Deutschland jährlich rund 400 Menschen durch Brände. Die Installation von Rauchmeldern ist daher ein wichtiger Beitrag, die Zahl der Brandtoten und -verletzten zu senken. Zuletzt bei einem Einsatz am 15. Dezember 2016 in Endenich waren Rauchmelder maßgeblich daran beteiligt, dass die Feuerwehr eine Anwohnerin lebend aus ihrer verrauchten Wohnung retten konnte.
 
Nachbarn waren durch die laut piepsenden Rauchmelder auf den Brand aufmerksam geworden und konnten den eingetroffenen Einsatzkräften der Feuerwehr einen Ersatzschlüssel zur Wohnung, in der es brannte, aushändigen. Rechtzeitig konnten die Atemschutztrupps die bewegungseingeschränkte Seniorin aus der völlig verrauchten Wohnung retten. Nähere Informationen rund um das Thema Rauchmelderpflicht und Rauchmelder gibt’s im Internet unter www.rauchmelder-lebensretter.de und auf www.bonn.de.
  
 
 
       
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01.01.2017 Stadt bildet zum 1. Januar 2017 "Task Force Zweckentfremdung"  
       
    BN - Zum 1. Januar 2017 richtet die Bundesstadt Bonn eine "Task Force Zweckentfremdung" ein. Fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Fachdienststellen der Stadtverwaltung werden beim Amt für Soziales und Wohnen zusammengezogen, um gezielt gegen die Zweckentfremdung von Privatwohnungen durch Kurzzeitvermietungen vorzugehen.
 
Diese "Task Force" wird zunächst für drei Monate gebildet. Aufgrund des aktuellen Aufgabenschwerpunktes wird sie im Erdgeschoss des Rathauses Bad Godesberg untergebracht. "Wir wollen mit der Bildung dieser Einheit schnell handlungsfähig sein. Nach den drei Monaten wird die Stadtverwaltung die gemachten Erfahrungen auswerten und evaluieren, in welcher Form es gegen die Zweckentfremdung durch Kurzzeitvermietungen weitergehen wird und was wir gegebenenfalls ändern müssen", erläutert der zuständige Sozialdezernent Rüdiger Wagner.
 
Intensive Recherchen notwendig
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb der Verwaltung beim Amt für Soziales und Wohnen zusammenzuziehen, ist aus Sicht der Stadtverwaltung aufgrund der bisherigen Erfahrungen seit Einführung der Zweckentfremdungssatzung im Herbst 2014 sinnvoll. Denn die Überprüfung einer möglichen Zweckentfremdung durch gewerbliche Kurzzeitvermietung in Privatunterkünften ist in den meisten Fällen mit intensiven Recherchen und einem hohen Zeitaufwand verbunden. In der Regel sind bei den Überprüfungen verschiedene Rechtsgrundlagen wie Gewerbeordnung, Bauordnung und Wohnungsaufsicht betroffen, sodass die Kontrollen zwar in der Praxis auf der Grundlage der Zweckentfremdungssatzung im Amt für Soziales und Wohnen beginnen, oftmals aber weitergehende Prüfungen innerhalb der Verwaltung erforderlich sind.
 
"Mit der Task Force arbeiten die zuständigen Dienststellen von Beginn an eng zusammen", so Wagner weiter. 558 mögliche Fälle seit 2013 überprüft Seit 2013 wurden 558 Fälle eines möglichen Verstoßes gegen die Zweckentfremdungssatzung angezeigt. Davon entfielen auf die klassische Zweckentfremdung wie Abriss, Leerstand oder Nutzungsänderung 320 Fälle. Im Bereich der Zweckentfremdung durch Kurzzeitvermietung wurden 238 mögliche Zweckentfremdungen gemeldet. In rund 300 dieser insgesamt 558 Fälle wurde zwar eine Zweckentfremdung festgestellt, jedoch konnten diese entweder befristet, wegen der Bereitstellung von Ersatzwohnraum oder wegen Vorliegen öffentlicher Belange genehmigt werden. Bisher hat die Stadt kein Bußgeld verhängt, da in Gesprächen eine einvernehmliche Lösung gefunden wurde.
 
Mehr Personal wird bereitgestellt Bisher gab es im Bereich der Zweckentfremdung 1,75 Stellen. Dieser Personalbedarf ist zwar grundsätzlich ausreichend, um die klassische Zweckentfremdung durch Abriss, Leerstand oder eine Nutzungsänderung umzusetzen. Da aber zusätzlich die Zweckentfremdung durch Kurzzeitvermietungen geprüft werden muss, wird die Zahl der Stellen auf 4,75 erhöht. Die drei zusätzlichen Stellen wird die Stadtverwaltung im Jahr 2017 besetzen.
 
 
    Der Aspekt des Medizintourismus  
    Die Zweckentfremdung wird oft in einem Atemzug mit dem Medizintourismus genannt, der mit einer Reihe positiver Effekte für die lokale Wirtschaft verbunden ist. Durch diese Gästegruppe werden u.a. in den Bereichen Einzelhandel, Touristik, Gastronomie, Beherbergung, Transport und Verkehr zusätzliche Einnahmen generiert. Gäste aus den arabischen Golfstaaten tätigen beispielsweise weit überdurchschnittliche Ausgaben im Einzelhandel, die 2014 im Schnitt bei rund 307 Euro pro Einkauf lagen. Im Vergleich hierzu lagen 2010 die durchschnittlichen Tagesausgaben internationaler Gäste für sonstige Einkäufe und Shopping bei rund 41,40 Eur pro Kopf, bei nationalen Besuchern waren es 33,50 Euro.
 
(Quellen: Deutsche Zentrale für Tourismus e.V., Marktinformation Incoming-Tourismus Deutschland 2016/2017, S. 18; IHK Bonn/Rhein-Sieg, IHK Branchenreport Tourismus & Hotellerie Bonn/Rhein-Sieg, S. 38)
 
Um aber das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger gerade in Bad Godesberg und der Medizintouristen zu verbessern, ist es wichtig, mögliche Nutzer zweckentfremdeter Wohnungen in reguläre Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Pensionen und Boarding-Häuser zu bringen. Daher sind Informationsangebote für Medizintouristen im Internet geschaffen worden: Zum einen auf den Internetseiten der Stadt Bonn (www.bonn.de) und zum anderen auf den Internetseiten der Tourismus & Congress GmbH (www.bonn-region.de) sind derzeit u.a. Links zu Unterkünften und Buchungsmöglichkeiten zu finden. Die Übersetzung in die arabische und russische Sprache sowie die Erweiterung um zusätzliche touristische und kulturelle Informationsangebote ist für 2017 vorgesehen.
 
Voraussichtlich Anfang 2017 wird es einen mehrsprachigen Informationsflyer für Medizintouristen geben: Er wird Informationen, Hinweise und Tipps zur Reisevorbereitung enthalten, auf die Möglichkeiten zur Suche und Buchung regulärer Unterkunftsmöglichkeiten in Bonn hinweisen und das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum ansprechen. Der Flyer wird in vier Sprachen erscheinen und soll über die medizinischen Dienstleister, die Botschaftsaußenstellen und Konsulate sowie weitere Akteure in Print und digitaler Form Verbreitung finden.
 
 
       
 
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Quelle: Der Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn, Presseamt
Webseite:  www.bonn.de
 

  
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