Mittwoch, 21. Januar 2015
 
Neujahrsempfang der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung
Solide Arbeit überzeugt Spenderinnen und Spender
 
Foto - v.L.: Reinhard Limbach, Bürgermeister aus Bonn - Helga Lüngen, Geschäftsführerin der Stiftung - Wilfried Thünker, Unternehmer - Petra Thorand, Bezirksbürgermeisterin - Dr. Johannes Vöcking, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung
  

Mittwoch, 21, Januar 2015

K.D. - Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen.
 
Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für schädelhirnverletzte Menschen und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten rund 30 Mio. Euro aus Spendenmitteln für über 630 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in ganz Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden etwa 270.000 Menschen Schädelhirntrauma, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der medizinischen Fortschritte kann vielen von ihnen geholfen werden.
 
Bei einem Neujahrsempfang Mitte Januar in den Räumen der Hannelore Kohl Stiftung begrüßte der stellvertretende Vorsitzende Dr. Johannes Vöcking zahlreiche Spender und Unterstützer von Selbsthilfegruppen und Institutionen, Kooperationspartner aus der Wirtschaft und Wissenschaft sowie Personen aus der Politik. Die Grüße der Bundesstadt Bonn überbrachte der Bürgermeister Reinhard Limbach. Die Bezirksbürgermeisterinnen vom Hardtberg, Petra Thorand und Bad Godesberg, Simone Stein-Lücke, überbrachten Grüße der Stadtbezirke und wünschten in einer kurzen Ansprache die erfolgreiche und notwendige Arbeit der Stiftung.
 

Foto - v.L.: Elmar Lersch, Vorsitzender des Kreisverbandes Ahrweiler der Mittelstands- und Wirtschaftsförderung der CDU/CSU Dr. Johannes Vöcking, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung  
 

Dr. Johannes Vöcking dankte den Anwesenden sehr herzlich und betonte, dass „ohne das partnerschaftliche Miteinander, die Unterstützung von Institutionen und die finanzielle Hilfe durch Spenden die Arbeit der Stiftung nicht zu leisten ist. Ziel sei es heute wie vor über 30 Jahren, die Lebenssituation von hirnverletzten Unfallopfern entscheidend zu verbessern“.
 
Auf dieser soliden Basis plant die Stiftung auch 2015 ihr Hilfsangebot für hirnverletzte Menschen. Weiterhin werden Seminare für Betroffene, wie beispielweise das Seminar für Familien mit einem hirnverletzten Kind in Königswinter, kostenfrei angeboten.
 
Auch das telefonische Beratungsangebot, die finanzielle Hilfe in Notfällen sowie die Ausstattung von Fachkliniken werden weiterhin finanziert und gefördert. Ergänzend steht die Früherkennung leichter Schädelhirntrauma im Schul- und Breitensport, deren Langzeitfolgen oft unterschätzt werden, in diesem Jahr im Fokus der Präventionsarbeit. So vielfältig wie die Angebote der Stiftung, ist auch das Engagement ihre Unterstützer.
 
Dr. Vöcking nutzte deshalb beim Neujahrsempfang die Gelegenheit, Initiativen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis vorzustellen.
  
  • So ist der Bonner Unternehmer Wilfried Thünker gemeinsam mit der Stiftung Initiator eines Schulwettbewerbs, mit dem die Rad-Verkehrserziehung an weiterführenden Schulen gefördert wird.
     
  • Dr. Stephan Eisel, ehemaliger Bonner Bundestagsabgeordneter, gestaltete im Dezember vergangenen Jahres ein Benefizkonzert in der Bad Godesberger Redoute.
     
  • Eine Delegation der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU aus Ahrweiler überreichte einen Scheck in Höhe von 1.480 Euro. Diese Delegation wurde von der reizenden Weinkönigin Juliana Groß aus dem Weinort Rech begleitet.
     
  • 562 Euro in einer Sammelbox übergab eine junge Spenderin, die nach ihrer Genesung sich für die Stiftung einsetzte.
     
  •  Besonderer Dank galt einem Spender, der im vergangenen Jahr mit einen Einzelvermächtnis in Höhe von 1,7 Millionen Euro die Stiftung bedachte. Durch die langjährige Pflege seiner schwer verletzten Frau hatte er persönlich erfahren müssen, vor welchen Herausforderungen und tagtäglichen Belastungen pflegende Angehörige stehen.
     
  • Eine besondere Ehrung erhielt der Vorsitzende des Kreisverbandes Ahrweiler der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU Elmar Lersch, er wurde mit der Hannelore-Kohl-Ehrenmedaille ausgezeichnet. Elmar Lersch ist seit beinahe 20 Jahren zuverlässiger Unterstützer der Stiftung in der Region Bad Neuenahr-Ahrweiler.